Hubertusschützen auf gutem Weg

Bürgermeister Hans Wilhelm (links) und Burkhard Graf Beissel von Gymnich (stehend) freuten sich über die herausragende Vereinsarbeit der Hubertusschützen Guteneck, wobei Graf Beissel besonders für die zehnjährige Teilnahme der Schützen am Weihnachtsmarkt Dank sagte. Bild: slh
Lokales
Guteneck
12.01.2015
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Die größte personelle Herausforderung für die Hubertusschützen Guteneck-Oberkatzbach ist die Teilnahme am Gutenecker Weihnachtsmarkt mit einen Grillstand an den vier Wochenenden vor Weihnachten - aber auch die finanziell lohnendste.

Das abgelaufene Vereinsjahr 2014 der Hubertusschützen Guteneck-Oberkatzbach war wieder voller Termine. Neben vielen sportlichen Anstrengungen unternahm der Verein auch einiges, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Haupteinnahmen stammen weiterhin aus der Teilnahme am Weihnachtsmarkt auf dem Schloss, wo die Schützen mit ihrem Grillstand Geld einnehmen; aber auch das Bergfest und der Wirtschaftsbetrieb sichern die Zukunft.

Schützenmeister Thomas Schmid erinnerte an das Vereinsjahr 2014, das traditionell mit dem Königsschießen begann, dem sich der Schützenball mit der Königsproklamation würdevoll anschloss. Im Laufe des Jahres folgten dann zahlreiche Termine, die den Schützenverein als Stütze im gesellschaftlichen Leben des Ortes ausweisen.

In seiner Vorschau wies Schmid auf folgende Termine hin: Das Königsschießen beginnt am 21.Januar und endet mit dem Schützenball. Das Starkbierfest steigt am 28. März im Schützenheim, danach folgt traditionell das Seniorenschießen am 1. Mai, sowie das Bergfest- und das Gemeindepokalschießen, das mit dem Bergfest am 1. und 2 August im Ritterkeller ausklingt. Am Ende wird dann wieder der Weihnachtsmarkt an den vier Wochenenden vor dem Hl. Abend stehen. Schießleiterin Theresia Schmidt legte anschließend einen positiven Bericht vor. Am Königsschießen nahmen 47 Schützen teil, da setze sich ein Aufwärtstrend durch. Zum Schützenkönig wurde Albert Zeitler gekrönt, als Jugendkönigin Christina Beer. Der Pokalsieger heißt diesmal Josef Hanauer sen., und den Jugendpokal gewann Jonas Winkler.

Die Vereinsmeister sind Schüler (aufgelegt) Simon Lottner, Schüler Johanna Zeitler, Jugend Christina Beer, Junioren Lukas Hofstetter, Schützenklasse Christian Dirscherl, Damenklasse Andrea Wilhelm und in der Altersklasse Josef Schmauß. Die Festscheibe beim Preisschießen ging an Johanna Zeitler.

Erfreuliches über Jugend

Das nächste Vereins-Schießen war das Schießen am Starkbierfest im April, es nahmen 35 Schützen teil. Außerdem fand am 1. Mai wieder ein Seniorenschießen statt, mit 16 Teilnehmern. Ende Juli und Anfang August stand das Bergfestschießen an. 121 Einzelschützen, davon 24 Mannschaften, kämpften um Pokale und Preise.

Der Bergfestpokal blieb bei den Hubertusschützen in Guteneck. Den Gemeindepokal gewannen die Gounecker Heckenschützen. Die Festscheibe ging an Tobias Hanauer, den Pokal Einzelwertung Gemeindepokal sicherte sich Daniel Maderer, den Wanderpokal nahm Maria Lottner mit nach Hause. Bei den Jungschützen war Maike Lottner die beste. An der Gaumeisterschaft hat sich der Verein ebenfalls beteiligt. Als Mannschaft erreichten die Hubertusschützen den dritten Platz.

Nur erfreuliches konnte Jugendleiter Josef Hanauer sen. berichten. Mit Johanna Wilhelm und Lukas Hofstetter gebe es nun zwei neue Schießleiter. Bei der Gaumeisterschaft startete die Jugend mit 14 Schützen, dabei sicherte sich Simone Schmauß eine Goldmedaille. Die Mannschaftsschützen holten jeweils Bronze in der Jugend- und Schützenklasse. Beim Stumfollgedächtnispokal wurde die Jungschützentruppe mit Georg Brey, Andreas Manner, Maike Lottner und Ryan Zwick zweiter Sieger. Für die Landesmeisterschaft konnten sich neun Starter qualifizieren, überdies konnte man mit 15 Schützen beim Gaujugendschießen vordere Plätze einnehmen.

Lob vom Bürgermeister

Bürgermeister Hans Wilhelm freute sich über die positiven Berichte und bedankte sich für die Mitgestaltung des Kinderferienprogrammes, sowie für die Teilnahme an den kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen, so dass das gesellschaftliche Dorfleben weiter in Schwung bleibe.

Teamgeist und ein sportliches Miteinander hob Burkhard Graf Beissel von Gymnich für den Schützenverein heraus, er bedankte sich für die Mitgestaltung des Weihnachtsmarktes. Die Schützen waren von Anfang an dabei und glaubten mit ihm an den Erfolg.
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