Im April beginnen Bauarbeiten

Lokales
Guteneck
09.02.2015
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Die Feuerwehrmänner aus Guteneck stehen schon parat für den Bau ihres neuen Domizils. Nachdem das Baugelände im Dezember noch planiert wurde, will man schon Anfang April mit den Bauarbeiten beginnen.

Die Hauptgewerke wie die Baumeister- und Zimmererarbeiten für das neue Gebäude wurden vom Gemeinderat bereits vergeben. Das neue Feuerwehrhaus wird unmittelbar neben dem derzeitigen Feuerwehrhaus, auf der Nordostseite des von der Gemeinde ausgewiesenem Misch- und Dorfgebiet "Hopfengarten" entstehen.

Die Betreuung des Bauprojektes wurde dem Architekturbüro Schönberger aus Oberviechtach übertragen. Neben kleinen Änderungen bei den Räumlichkeiten sind die Grundzüge des bestehenden Planes jedoch erhalten geblieben. Die ursprüngliche flache Dachneigung des Hauptgebäudes wurde allerdings, wegen des bestehenden Ortsbildes, den Dachformen der Umgebungsbebauung angepasst. Das Dach wird jetzt etwas steiler und mit roten Dachziegeln eingedeckt.

Bei der letzten Sitzung des Gemeinderates stand die Vergabe verschiedener Hauptgewerke an. Hierzu begrüßte Bürgermeister Johann Wilhelm Architekten Christian Schönberger sowie mehrere Feuerwehrmänner. Der Baumeister gab zu verstehen, dass in mehreren Sitzungen mit den Wehrmännern der Bedarf der Räumlichkeiten sowie die Bauausführung und auch der Bauablauf detailliert besprochen wurden. Dabei wurde auch von der Feuerwehrführung deutlich angesprochen, dass sich die Wehrmänner mit so viel Hilfskräften als möglich am Bau beteiligen wollen, um die Kosten zu senken.

Eigenleistungen möglich

Die Halle für das Einsatzfahrzeug und den Mannschaftsbus wird in Massivbauweise mit Nagelbinderflachdach erstellt. Daneben schließt sich das zweigeschossige Hauptgebäude an, das auf Wunsch der Feuerwehr in Holzständerbauweise erstellt wird. Diese Version hat den Vorteil, dass das Gebäude in relativ kurzer Zeit steht und die anschließenden Trockenbauarbeiten bei jeder Witterung ausgeführt werden können. Außerdem sind bei dieser Ausführung die meisten Eigenleistungen möglich.

Das Architekturbüro hat mittlerweile die verschiedenen Hauptgewerke ausgeschrieben. Die Angebote konnte Christian Schönberger dem Gemeinderat vorlegen. Bei den Baumeisterarbeiten waren dies die Erd- und Kanalarbeiten, das Verlegen der Versorgungsleitungen, die Fundamentierung sowie die Mauer-, Beton- und Stahlbauarbeiten. Diese Leistungen gingen im Paket komplett an die Firma Bauer aus Niedermurach, die das günstigste Angebot abgab.

Rohbau bis Jahresmitte

Für die Zimmererarbeiten gingen sechs Offerten ein. Der Auftrag geht an die billigst bietende Firma Bauer aus Neunburg. Bereits bei diesen beiden Gewerken können die Wehrmänner viele Eigenleistungen einbringen. Die erbrachten Stunden werden täglich erfasst. Der Wert dieser Leistungen mindert die Baukosten entsprechend. Die Hilfskräfte sind über die gemeindliche Unfallversicherung abgesichert. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich Anfang April gestartet. Bis Mitte des Jahres soll der Rohbau fertig sein. Dann sind noch die Fenster und Tore zu setzen um das Gebäude winterfest zu machen.

Die Baukosten für das Feuerwehrhaus sind mit etwa 650 000 Euro veranschlagt. Für die beiden Stellplätze für die Fahrzeuge gibt es eine Staatliche Förderung von jeweils 45 000 Euro. In einer späteren Bauphase ist auch noch der Anbau des gemeindlichen Bauhofes mit Werkstatt, Garagen und Lagerräumen vorgesehen.
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