Klärschlamm verfeuern

Der Schlamm aus der Teichkläranlage in Weidenthal wird künftig in Schwandorf getrocknet und anschließend im Zementwerk Burglengenfeld verbrannt. Bild: haa
Lokales
Guteneck
18.11.2014
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Der Klärschlamm aus Weidenthal kommt nicht mehr auf die Felder. Er wird im Zementwerk entsorgt.

Gemäß der neuen Verordnung für Klärschlamm, darf dieser künftig nicht mehr landwirtschaftlich verwertet, sondern muss anderweitig entsorgt werden. Aus Gründen der Entsorgungssicherheit tritt die Gemeinde dem noch zu gründenden Zweckverband im Landkreis bei. Die Gemeinde muss den Klärschlamm, der in der Teichkläranlage in Weidenthal anfällt, entsorgen. Vor zwei Jahren wurden 40 Kubikmeter entnommen. Künftig wird der Klärschlamm zum Müllkraftwerk nach Schwandorf transportiert, entwässert und dort getrocknet. Danach erfolgt die Verbrennung im Zementwerk Burglengenfeld. Für den Transport, die Behandlung und Verwertung werden etwa 20 Euro pro Kubikmeter anfallen. Die bisherige Entsorgung lag etwa auf dem gleichen Preisniveau.

Die anderen Gemeindeteile sind an die zentrale Abwasseranlage angeschlossen. Die Abwässer werden ins Klärwerk nach Altendorf geleitet. Mit der Gemeinde besteht ein Zweckverband. Altendorf hat den Beitritt zur thermischen Klärschlammverwertung bereits beschlossen.
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