Kranken helfen

Bei der 30-Jahrfeier des Krankenvereins Guteneck wurden die Gründungsmitglieder mit einer Dankurkunde geehrt. Unser Bild zeigt die anwesenden Mitglieder mit Vorstand Johann Kiendl (links) und Pfarrer Johann Wutz (vierter von links). Bild: haa
Lokales
Guteneck
13.11.2014
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Die Krankenpflegevereine verstehen sich als Solidargemeinschaft, die aus christlicher Motivation heraus für andere Menschen einstehen. In Guteneck wurde so ein Verein 1984 gegründet.

Mit ihrer Arbeit will die Caritas-Sozialstation Nabburg nicht die wirtschaftlichen Aspekte, sondern die pflegebedürftigen Personen und ihr Umfeld in den Mittelpunkt rücken, betonte Vorstand Johann Kiendl zu Beginn der 30-Jahrfeier des Krankenpflegevereins Guteneck im Gasthaus Vetterl. Dabei müsse der Patient das Ziel des Engagements sein.

Kiendl wies deshalb auf die Bedeutung des Krankenpflegevereins sowie auf die Möglichkeiten für Mitglieder hin. Wenn die Leistungen der Pflegeversicherung nicht für alle Kosten der Pflege ausreichen, aber weitere Anwendungen nötig und erforderlich sind, springt der Krankenpflegeverein ein. Voraussetzung ist jedoch eine mindestens einjährige Mitgliedschaft und die Betreuung durch die Caritas-Sozialstation.

Der Vorstand blickte auch auf die Zeit der Gründung des Vereins im Jahre 1984 zurück, die auf Initiative vom damaligen Bürgermeister Alois Seegerer erfolgte. Spontan ließen sich damals gleich 31 Mitglieder aufnehmen. Auch in der Folgezeit kamen noch viele Personen dazu. Derzeit zählt der Verein 40 Familienmitgliedschaften und 44 Einzelmitglieder.

Bürgermeister Johann Wilhelm wies in seinem Grußwort auf die Notwendigkeit der Krankenpflegevereine hin. Wilhelm würdigte auch die Leistungen von Vorstand Kiendl der sehr viel "Herzblut" in den Verein einbringt. Auch Pfarrer Johann Wutz, der seit 2002 im Vorstand mitarbeitet, ist der Verein ein wichtiges Anliegen.
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