Lärchenholz für Mehrzweckbau

Vor der letzten Sitzung des Gemeinderates informierte sich das Gremium auf der Baustelle über den Fortschritt der Bauarbeiten des Mehrzweckbaues. Es wurde auch das Muster für die Außenverkleidung des Gebäudes begutachet. Bild: haa
Lokales
Guteneck
12.07.2015
2
0

Dank der Termintreue der verschiedenen Fachfirmen und unter ständiger Mitarbeit der zahlreichen freiwilligen Helfer, entstand der Rohbau für das neue Domizil der Feuerwehr Guteneck in einer Rekordzeit. Nun soll das Gebäude eine attraktive Außenverkleidung aus Lärchenholz erhalten.

Vor der letzten Sitzung des Gemeinderates informierte sich das Gremium auf der Baustelle über den Fortschritt der Bauarbeiten. Hierzu konnte Bürgermeister Johann Wilhelm Architekt Christian Schönberger sowie mehrere Vorstandsmitglieder der Feuerwehr begrüßen. Nachdem der Rohbau fertiggestellt ist, sollen nun die Fenster und Tore gesetzt und die Außenverkleidung angebracht werden. Damit wird das Gebäude in den nächsten Monaten vorweg schon winterfest gemacht.

Gegen die Nässe

Bei einer vorangegangenen Besprechung kam man bereits überein, dass das neue Bauwerk eine Verkleidung aus Lärchenholz erhalten soll. Der Architekt ließ deshalb schon ein Muster anfertigen und - zur Begutachtung und besseren Entscheidungsmöglichkeit - an der Giebelwand befestigen.

Auf dem bereits angebrachten Vollwärmeschutz wird ein entsprechender Unterbau montiert der mit einer UV-beständigen Gewebefolie überspannt wird, damit keine Nässe eindringen kann. Hierauf wird dann die Lärchenholzverkleidung, die aus gehobeltem Lattenholz in unterschiedlichen Breiten besteht, verschraubt. Das Holz hat eine sehr hohe Lebensdauer und verändert seine Charakteristik nur unwesentlich, gab Schönberger zu verstehen. Die Arbeiten können überwiegend in Eigenregie erfolgen. Der Gemeinderat und die Führungskräfte der Feuerwehr waren mit der bemusterten Holzverkleidung einverstanden. Das Architekturbüro wird die erforderlichen Materialien, umgehend ausschreiben. Das Holz muss zwar erst eingeschnitten und getrocknet werden, kann aber voraussichtlich doch schon bis Anfang August geliefert werden.

Ende Juli werden bereits die Fenster für das Gebäude eintreffen. Nachdem die Fenster gesetzt sind, kann auch mit der Montage der Holzverkleidung begonnen werden. Die Übergänge vom Holz zu den Fenstern werden mit Titanblech verkleidet, damit kein Schlagregen oder sonstige Nässe in die Holzkonstruktion eindringen kann. Die Baukosten für das Feuerwehrhaus sind mit etwa 650 000 Euro veranschlagt. Für die beiden Stellplätze für die Fahrzeuge gibt es eine Förderung des Freistaates Bayern von jeweils 45 000 Euro.

In einer späteren Bauphase ist auch noch der Anbau des gemeindlichen Bauhofes mit Werkstatt, Garagen und Lagerräumen vorgesehen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8668)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.