Mundartführung für Schüler in Nabburg
Nicht hochdeutsch

Schüler der Grundschule Guteneck erlebten bei einem Besuch die Stadt Nabburg aus der Mundart-Perspektive. Bild: hfz
Lokales
Guteneck
27.07.2015
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Als Teil ihres Projektes "Mundart" machten sich die Schüler der Grundschule Guteneck auf den Weg nach Nabburg, wo sie eine "Mundartführung" erwartete. In Nabburg im Seyerlein-Garten angekommen, wurden die Kinder von Irene Ehemann erwartet.

Nach einer kurzen Einführung über die Nabburger Dichterin Maria Schwägerl, von der alle vorgetragenen Gedichte und Texte stammten, ging es los zur ersten Station, dem Nabburger Rathaus. Oben auf dem Balkon wurde das Gedicht "d'Schöll gäiht o'" vorgetragen. Eine weitere Geschichte gab es am Rondell mit herrlichem Ausblick auf die Naab. Danach wurde der Fußmarsch über den Zwingerrundweg fortgesetzt. Bei der nächsten Station konnte man den Blick zur Friedhofkirche mit Storchennest genießen - und dazu eine passende Geschichte zum "Adebar". Das Museum im Schmidt-Haus war das nächste Ziel. Anschließend folgte ein Besuch im Zehentstadel, wo es im Gewölbekeller eine weitere Geschichte über einen "Leichtansager" (jemand, der früher von Haus zu Haus ging, und die Beerdigung eines Ortsbewohners ankündigte) und eine Brotzeit gab.

Die kurzweilige Führung endete in der Nikolaus-Kirche, bei der Irene Ehemann einen Text über die Brünnl-Kapelle zum Besten gab. Die Kinder wurden am Ende mit einer kurzen Abfrage über verschiedene Personen, die in den Mundart-Geschichten vorkamen, "getestet", was sie bravourös meisterten.
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