Neue Heimat für die Feuerwehr

So wie auf dem Computer-Bild wird das neue Feuerwehrhaus in Guteneck einmal aussehen. Links ist die Halle für die Feuerwehrfahrzeuge und rechts angebunden der zweigeschossige Bau mit den verschiedenen Räumlichkeiten. Entgegen dem ursprünglichen Plan wurde jedoch die Dachform der bebauten Umgebung angepasst. Bild: haa
Lokales
Guteneck
02.11.2014
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Die Feuerwehr Guteneck bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Mit den Vorarbeiten für das neue Domizil der Floriansjünger soll heuer noch begonnen werden. Die Gebäude selbst sind im nächsten Jahr an der Reihe. Die genauen Planungen wurden nun im Gemeinderat vorgestellt.

Das bisherige Feuerwehrhaus entspricht nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen. Außerdem ist das Gebäude zu klein. Es reicht zwar für das Einsatzfahrzeug, doch der im vergangenen Jahr in Dienst gestellte Mannschaftswagen ist wegen des Platzmangels anderweitig untergebracht. Der Gemeinderat hat daher den Bau eines neuen Feuerwehrhauses bewilligt. Der Bauplan wurde von der Behörde bereits genehmigt und liegt schon bei der Gemeinde auf.

Das neue Domizil wird unmittelbar neben dem derzeitigen Feuerwehrhaus auf der Nordostseite des von der Gemeinde ausgewiesenem Misch- und Dorfgebietes "Hopfengarten" entstehen. Johannes Schießl vom Bauamt hat für das neue Gebäude den Bauplan angefertigt. Der Bedarf der erforderlichen Räumlichkeiten wurde mit den Verantwortlichen der Feuerwehr im Vorfeld abgestimmt.

Die Betreuung des Bauprojektes wurde dem Architekturbüro Schönberger aus Oberviechtach übertragen. Der Baumeister war bei der Sitzung des Gemeinderates anwesend und erläuterte das weitere Vorgehen. Neben kleinen Änderungen wurden die Grundzüge des bestehenden Planes beibehalten. Lediglich die vorgesehene flache Dachneigung des Hauptgebäudes wurde wegen des bestehenden Ortsbildes den in der Umgebung bestehenden Dachformen angepasst.

Zwei Stellplätze

Für das Einsatzfahrzeug und den Mannschaftsbus sind in der geräumigen Fahrzeughalle, die in Massivbauweise mit Nagelbinder-Flachdach erstellt wird, zwei Stellplätze vorgesehen. Daneben schließt sich ein zweigeschossiges Gebäude an. Hier sind im Erdgeschoss die Sanitäranlagen sowie die Wasch- und Duschräume. In einem kleinen Raum wird eine Gastherme für die Beheizung des Gebäudes installiert. Später soll ein Anschluss an die vorgesehene Nahwärmeversorgung erfolgen. Rechts neben dem Eingang wird das Dienstzimmer des Bürgermeisters eingerichtet. Hier finden dann auch die üblichen Amtsstunden statt.

Im Obergeschoss wird für die theoretische Ausbildung der Wehrmänner ein etwa 75 Quadratmeter großer Schulungsraum angelegt. Neben dem Gemeinderat, der hier künftig seine Sitzungen abhält, ist angedacht, den Raum auch für andere Veranstaltungen oder Vorträge zu nützen. Auf der Etage ist noch eine Teeküche. Ein Floriansstüberl, in dem sich die Wehrmänner noch zusammensetzen können, ist angegliedert.

650 000 Euro Kosten

Die Baukosten für das Feuerwehrhaus sind mit etwa 650 000 Euro veranschlagt. Für die beiden Fahrzeug-Stellplätze gibt es eine staatliche Förderung von jeweils 45 000 Euro. Angedacht ist in einer späteren Bauphase auch der Anbau des gemeindlichen Bauhofes mit Werkstatt, Garagen und Lagerräumen.

Die erforderlichen Erdarbeiten und der Anschluss der Versorgungsleitungen werden nach Möglichkeit noch in diesem Jahr ausgeführt. Außerdem soll auch die Bodenplatte noch rechtzeitig gegossen werden. Mit den Hochbauarbeiten selbst wird dann im Frühjahr begonnen.
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