Schritt zu schönerem Ortsbild

Bei der Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft stellte Landschaftsarchitekt Gottfried Blank (vorne links) die Planungsansätze zur Dorferneuerung vor. Baurätin Petra Trux gab zu verstehen, dass nun der Entwurfsplan erstellt wird. Bilder: haa (2)
Lokales
Guteneck
20.07.2015
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Mit der Dorferneuerung und Flurneuordnung für Guteneck und Weidenthal will die Gemeinde mit dem Trend der Zeit Schritt halten. Mittlerweile steckt der von der Teilnehmergemeinschaft gewählte Vorstand intensiv in der Arbeit. Bei seiner Sitzung hat sich das Gremium weitere Ziele gesteckt.

Baurätin Petra Trux vom Amt für Ländliche Entwicklung erinnerte eingangs, dass gemeinsam ein Grobkonzept zur Dorferneuerung erarbeitet wurde. Darauf aufbauend soll nun die Entwurfsplanung erarbeitet werden.

Gottfried Blank gab bekannt, dass für die relevanten Bereiche, die in die Planungen für die Dorferneuerung einfließen, bereits die Vermessungen erfolgt sind. Dies sind in Guteneck besonders die Hofmarkstraße, der Schlossberg und ein Abschnitt der Hauptstraße sowie in Weidenthal die Region beim Sportplatz.

Der Architekt stellte die von ihm ausgearbeiteten Planungsansätze vor. Dies sei allerdings nur ein grobes Konzept mit Anhaltspunkten. Jetzt soll entschieden werden, welche Bereiche in die Entwurfsplanung einlaufen sollen.

Hofmarkstraße Kernstück

Kernstück der Dorferneuerung wird in Guteneck die Hofmarkstraße werden, da hier der größte Gestaltungsspielraum gegeben ist, gab Blank zu verstehen. Besonders beim Dorfkreuz sollen der große Asphaltbereich zurückgenommen sowie die Seitenbereiche aufgelockert und begrünt werden. Höhengleich werden die Seitenstreifen gepflastert. Wegen des besseren Verkehrsflusses - vor allem für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge - werden die Parkplätze nur auf einer Seite angeordnet. Wenn Kanal, Internet und Fernwärme verlegt sind, erhält die Fahrbahn wieder eine neue Asphaltdecke.

Auch der Schlossberg sowie die Pfarrhofgasse werden in die Entwurfsplanung mit einbezogen. Die Einrichtung eines Informationszentrums im ehemaligen Brauereigebäude über das EFRE-Programm kann dazu parallel mitlaufen. Die Gestaltung der Hauptstraße wurde auf Vorschlag von Bürgermeister Johann Wilhelm vorerst ausgeklammert, da man abwarten will, welche Möglichkeiten sich bei der angedachten Sanierung des alten Schulhauses mit dem angrenzenden Garten ergeben.

Beim Sportplatz in Weidenthal ist vorgesehen, gleich direkt neben dem Hauptspielfeld ein Kleinspielfeld mit 40 mal 60 Metern anzulegen, fuhr Blank fort. Dabei ist es wichtig, das Spielfeld so weit als möglich an den bestehenden Sportplatz anzubinden, da das Gelände nach der anderen Seite abfällt. Das bestehende Volleyballfeld bleibt weiterhin bestehen. Geklärt werden muss noch, ob Naturrasen angesät oder Kunstrasen verlegt wird. Einen entsprechenden Kostenvergleich wird Blank bei der nächsten Sitzung vorlegen.

Diskutiert wurde ferner über die Anlage der erforderlichen 40 Parkplätze beim Sportgelände. Auch hierzu wird das Büro noch weitere Vorschläge ausarbeiten. Angeregt wurde ferner, gegenüber dem Schulhaus den Seitenstreifen zu befestigen und für Kurzparkplätze herzurichten, damit die Eltern beim Bringen und Abholen der Kinder für den Kindergarten kurz ihr Auto abstellen können. (Hintergrund)
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