Tragende Säulen der Feuerwehr

Beim Ehrenabend der Feuerwehr Guteneck wurden zehn Werhmänner mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet. Unser Bild zeigt (vorne von links) Gerhard Bauer, Martin Lottner, Wiegand Hösl, Armin Rauch und Anton Kaiser sowie (hintere Reihe von links) Jakob Scharf, Burkhard Graf Beissel von Gymnich, Peter Schlagenhaufer, Markus Eckl, Roland Kederer, Günther Ponnath, Johann Gietl und Johann Wilhelm. Bild: haa
Lokales
Guteneck
14.11.2014
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Zehn Wehrmänner der Feuerwehr Guteneck wurden für ihre langjährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Beim Ehrenabend machten die Redner klar, wie wichtig die ehrenamtlichen Helfer gerade auf den Dörfern sind.

Feuerwehr-Vorsitzendem Markus Eckl stand die Freude ins Gesicht geschrieben: Zum Kameradschaftsabend begrüßte er neben den Dienstjubilaren auch die Frauen und Kinder, so dass die Veranstaltung zu einem geselligen "Familienabend" wurde. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf würdigte die Leistungen der Feuerwehren, die den Mitmenschen bei Nöten und Gefahren helfen und beistehen. Er bezeichnete es als beeindruckend, wie schnell die Feuerwehren am Einsatzort seien. Dies sei aber nur möglich, weil die örtlichen Wehren kurze Wege haben.

Scharf brach daher eine Lanze für den Erhalt der Feuerwehren auf den Dörfern und erteilte anderen Organisationsformen eine klare Absage. Neben ihrer Kernaufgabe seien die Wehren als Verein zudem Träger des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Bürgermeister Johann Wilhelm gratulierte den zur Auszeichnung anstehenden Wehrmännern für die langjährige und zuverlässige Erfüllung ihres Dienstes für die Allgemeinheit. Er bezeichnete sie als "tragende Säulen der Feuerwehr" und als Vorbilder für die Jugend.

Anforderungen geändert

Das Bild der Feuerwehr habe sich seit einigen Jahren stark geändert. Seien die Aktiven früher überwiegend zu Brandeinsätzen gerufen worden, so müssten sie heute vor allem technische und andere Hilfeleistungen erbringen. Analog dazu sei auch die Ausrüstung angepasst und ergänzt worden. Nun erhalte die Feuerwehr auch ein neues Gerätehaus. "Das ist uns die Sicherheit wert", betonte der Bürgermeister.

Kreisbrandinspektor Johann Gietl legte dar, dass die Wehren im Landkreis im Jahr zu etwa 2500 Einsätzen gerufen werden. Deswegen sei ein flächendeckendes Netz von Feuerwehren weiterhin erforderlich. Er dankte den Wehrmännern für ihren langjährigen aktiven Dienst, aber auch der Gemeinde für die großzügige Bereitstellung der erforderlichen Ausstattung.
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