Viele Ideen für Dorferneuerung

Auf dieser Wiese in der Nähe des Sportheims in Weidenthal ist ein Wanderparkplatz mit etwa 40 Stellplätzen in Schotterbauweise geplant. Bild: haa
Lokales
Guteneck
12.11.2015
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Wenn die Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensraumes mitwirken können, identifizieren sie sich später auch mit dem Ergebnis. Bei den Sitzungen des Arbeitskreises zur Dorferneuerung wurden viele Vorschläge und Ideen diskutiert.

In der Ortsmitte von Weidenthal müssten vor allem die dominierenden Asphaltflächen zurückgebaut werden, stellte der Arbeitskreis bei seinen Sitzungen fest. Auf dem befestigten Parkplatz sollen zwar Stellplätze bleiben, es sind aber auch ein Spielplatz, Sitzgelegenheiten und Anpflanzungen vorgesehen. Entlang der Straße beim Schulhaus sind Parkplätze erforderlich. Hierzu muss allerdings der Seitenstreifen erst befestigt werden.

Beim Sportheim ist ein Wanderparkplatz mit etwa 40 Stellplätzen in Schotterbauweise geplant. Landschaftsarchitekt Gottfried Blank hatte hierzu bereits drei verschiedene Varianten ausgearbeitet, die er nun bei der Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft, die im Schulungsraum des Feuerwehrhauses stattfand, vorstellte. Blank wies daraufhin, dass das Gelände mittlerweile vermessen wurde und nun genaue Daten vorliegen. Die Stellplätze werden nach den geltenden Richtlinien für öffentliche Parkplätze gebaut.

Die ersten beiden Versionen fanden nicht die Zustimmung der Vorstandsmitglieder, da hier neben dem Parkplatz auch auf dem angrenzenden rechten Weg noch Längsparkplätze vorgesehen waren, die als unzweckmäßig befunden wurden. Die Version drei hingegen wurde als ideale Lösung angesehen, da hier alle 40 Stellflächen auf einer Fläche beisammen sind. Eine Ausleuchtung des Parkplatzes ist nicht erforderlich, weil die Benützung fast ausschließlich tagsüber erfolgt. Die Abschlusslinie zur angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche wird noch begradigt. Die Kostenschätzung liegt bei etwa 40 000 Euro.

Auch ein Kleinspielfeld

Weiter soll noch ein Kleinspielfeld parallel zum bestehenden Sportgelände angelegt werden. Für diesen Sportplatz, der vor allem für die Jugendspieler vorgesehen, aber auch öffentlich zugänglich ist, hatte Gottfried Blank bereits eine Entwurfsplanung angefertigt, die er der Versammlung vorstellte. Als überschlägige Kosten wurden vom Architekten 118 500 Euro errechnet. Ursprünglich war eine Spielfeldgröße von 60 mal 40 Meter angenommen. Um die Kosten zu verringern und auch etwas Grund einzusparen, kam man überein, das Spielfeld auf 56 mal 35 Meter zu verkleinern. Auch die Abstandsfläche zum bestehenden Fußballplatz kann auf zwei Meter reduziert werden. Ferner ist es möglich, die Böschungen etwas steiler auszuführen. Mit den genannten Maßnahmen können etwa 13 Meter Breite auf die gesamte Länge eingespart werden. Blank wird die Planung sowie auch die Kostenschätzung entsprechend überarbeiten und bei der nächsten Sitzung vorstellen. Wegen der Hanglange ist eine teilweise Auffüllung des Geländes erforderlich. Hierfür kann das Material, das bei der Flurbereinigung anfällt und nicht anderweitig benötigt wird, gleich Verwendung finden. An zwei Seiten ist der Bau eines Ballfangzaunes erforderlich.

Gut zwei Jahre

Die Umsetzung der Maßnahme ist abhängig vom Verlauf der Flurneuordnung. Da die Planungen und Unterlagen an die verschiedenen Träger der öffentlichen Belange zur Stellungnahme und Anhörung eingereicht werden müssen, ist mit gut zwei Jahren zu rechnen, bis begonnen werden kann.
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