Feuerwehrhaus soll ans Nahwärmenetz

Der Gemeinderat überzeugte sich bei einer Besichtigung über den Fortschritt beim Bau des neuen Feuerwehrhauses in Guteneck und sprach den freiwilligen Helfern aus den Reihen der Feuerwehr Lob aus. Bild: haa
Politik
Guteneck
01.04.2016
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Das gebaute neue Feuerwehrhaus in Guteneck erhält vorerst einmal eine Gasheizung. Sie soll aber nur solange in Betrieb sein, bis der Anschluss an die geplante Nahwärmeversorgung möglich ist. Der Zeitpunkt für die Umstellung bleibt allerdings noch offen.

Im neuen Feuerwehrhaus wurden die Wintermonate für den Innenausbau und auch andere Arbeiten genutzt. So hat das Architekturbüro Schönberger in den letzten Wochen für mehrere Gewerke wieder die Ausschreibungen durch durchgeführt. Für die Kiesbordsteine der Außenanlage gab die Firma Donhauser aus Schwandorf das günstigste Angebot ab. Auch die Offerten für die Trockenbauarbeiten lagen bereits vor. Diese müssen aber erst ausgewertet werden, gab Bürgermeister Johann Wilhelm bei der Gemeinderatsitzung bekannt.

Die Beheizung des Gebäudes erfolgt derzeit mit Flüssiggas, allerdings aus Kleinbehältern. Eigentlich ist vorgesehen, das Feuerwehrhaus an die Nahwärmeversorgung, die in Guteneck in Verbindung mit der Dorferneuerung gebaut werden soll, anzubinden. Derzeit ist aber noch kein verbindlicher Termin abzusehen, wann diese gebaut und in Betrieb gehen wird.

Die Versorgung der Gasheizung mit den bisherigen Kleingefäßen, bis zum Anschluss an die alternative Heizquelle, ist jedoch keine optimale Lösung. Deshalb wird für die Übergangszeit ein Flüssiggastank mit einem Volumen von vier Kubikmeter angemietet. Aus Sicherheitsgründen wird ein Erdtank verwendet. Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma "Tyczka TotalGaz" ab.

Teppiche für Kindergarten


Im Zusammenhang mit dem Bau des Feuerwehrhauses konnte der Bürgermeister erfreut bekanntgeben, dass die Gemeinde gemäß dem Bescheid der Regierung in Kürze eine weitere Förderung von 76 500 Euro erhält. Im letzten Jahr wurden bereits 19 000 Euro angewiesen. Die Gesamtförderung beträgt 115 500 Euro. Die Teppiche in Kindergarten St. Michael in Weidenthal sind in einigen Bereichen mittlerweile dringend erneuerungsbedürftig. Nach der Ausschreibung reichte die Firma "TTL" aus Schwandorf den günstigsten Kostenvoranschlag ein.

Straßenbau ab 18. April


Der Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde hat die Jahresrechnung am 13. Januar in der Verwaltung kontrolliert. Es wurden keine Beanstandungen erhoben. Als Abschlussergebnis wurden im Verwaltungs- 1 410 058 Euro und im Vermögensetat 1 075 327 Euro festgestellt.

Durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband wurde die Steuererklärung 2014 für die Wasserversorgung der Gemeinde erstellt. Der Jahresabschuss für 2014 wird mit einer Bilanzsumme von 2 137 630 Euro und einem Jahresverlust von 6 594 Euro festgestellt. Der Verlust wird auf die neue Rechnung vorgetragen. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat, dass das Baugesuch von Jonas und Anja Schmucker auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garagen im Baugebiet Klingerweiher im Zuge der Genehmigungsfreistellung bewilligt wurde.

Weiter gab Wilhelm bekannt, dass der Ausbau der Gemeindestraße in Richtung Anwesen Werner in Pischdorf vom Amt für Ländliche Entwicklung öffentlich ausgeschrieben wurde. Die Submission findet in der Verwaltung statt. Der Baubeginn ist für 18. April vorgesehen. In drei Monaten soll die Straße fertig sein.
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