Gemeinde Guteneck investiert in Straßenausbau
Es bleibt nicht bei Kosmetik

Die Straße zum Aussiedlerhof Werner in Pischdorf ist stark beschädigt. Die Behörde empfahl einen Vollausbau und die Verbreiterung auf 3,50 Meter. Bild: haa
Politik
Guteneck
15.04.2016
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Die Gemeinde hat in den letzten Jahren viel Geld für den Straßenbau in die Hand genommen. Nun wird in Pischdorf ein weiterer Wirtschaftsweg nicht nur "aufgehübscht".

(haa ) Die Gemeindestraße in Pischdorf zum Aussiedlerhof Werner, die auch als Wirtschaftsweg zu den dahinter liegenden Fluren dient, wird erneuert. Die Straße ist sehr schmal und entspricht den heutigen Anforderungen nicht mehr. Zudem weist die Deckschicht an den Seitenrändern starke Schäden auf. Die Gemeinde hat dem Amt für Ländliche Entwicklung die Objektplanung übertragen, erinnerte Bürgermeister Johann Wilhelm in der Gemeinderatssitzung. Eine Überprüfung ergab, dass der Unterbau für die heutigen schweren Fahrzeuge nicht mehr ausreicht. Die Behörde empfahl daher einen Vollausbau und eine Verbreiterung auf 3,50 Meter.

Nach der öffentlichen Ausschreibung lagen bis zur Submission sieben Angebote vor. Die Firma Weber-Tiefbau aus Waldsiegenstein gab das wirtschaftlichste Angebot ab. Mit dem Bau wird bereits im April noch begonnen. Bis Anfang Juli soll die neue Straße fertig sein, so dass es zu den Erntearbeiten keine Behinderungen mehr gibt. Die Gemeinde erhält für den Straßenbau Zuwendungen in Höhe von 65 Prozent.

50 000 Euro für Gerätehaus


Im neuen Feuerwehrhaus wurden während der Wintermonate von Helfern verschiedene Innenarbeiten ausgeführt. Doch können nicht alle Gewerke abgedeckt werden, da hierzu die erforderlichen Fachkräfte in den Reihen der Feuerwehrmänner nicht vorhanden sind. Deshalb wurden die Trockenbauarbeiten für die Decken ausgeschrieben. Die Firma Danner aus Neunburg gab das günstigste Angebot ab. Die Fliesen werden von der Firma Agrob Buchtal geliefert, und das Verlegen wurde der Firma List aus Schwarzenfeld übertragen. An den Außenanlagen sind noch einige Baggerarbeiten und Baudienstleistungen auszuführen. Der Auftrag geht an das Unternehmen Lottner aus Altendorf. Gesamtwert der Aufträge: 50 000 Euro.

Gemeindeflyer wird erstellt


Nachdem sich die Tourismusgemeinschaft zum Ende letzten Jahres aufgelöst hat, ist beabsichtigt, einen eigenen Gemeindeflyer aufzulegen. Der Inhalt soll sich nicht nur auf Tourismuswerbung beschränken. Es soll auch auf die vorhandenen Baugebiete, die Aktivitäten in der Gemeinde und Freizeitmöglichkeiten hingewiesen werden. Der Prospekt soll dem Leser den Eindruck vermitteln "Hier will ich gerne wohnen". Einige Mitglieder aus dem Gemeinderat werden zusammen mit der Verwaltung ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Bis zur Gewerbeschau am 29. Mai wird das Faltblatt fertig sein.

Den von Michael Manner aus Weidenthal eingereichten zwei Baugesuchen auf Verlängerung des Vordaches an der Maschinenhalle sowie an der Schweinestallung wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Bürgermeister Wilhelm gab bekannt, dass nächste Woche Spatenstich für die zweite Ausbaustufe der Breitbandversorgung durch die Firma Amplus ist. Mit der Erweiterung der Straßenbeleuchtung in Mitteraich wird in dieser Woche begonnen.

Die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen zur Änderung des Flächennutzungsplans zur Darstellung von Konzentrationszonen für die Windkraftnutzung musste von der Tagesordnung abgesetzt werden. Da wegen persönlicher Beteiligung vier Ratsmitglieder nicht mit abstimmen dürfen und zwei weitere Gemeinderäte entschuldigt fehlten, war der Gemeinderat nicht beschlussfähig.
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