Grünes Licht für die Sanierung

Das ehemalige Schulhaus in Guteneck hat eine erhaltenswerte Bausubstanz. Mit einer energetischen Sanierung soll das Gebäude wieder aufgewertet werden. Bild: haa
Politik
Guteneck
14.11.2016
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Das ehemalige Schulhaus wird mit einer energetischen Sanierung aufgewertet. Vor allem das Dach, die Fenster und die Fassade sollen in diese wärmedämmende Maßnahme einbezogen werden. Auch Umbaumaßnahmen im Innenbereich sind vorgesehen.

Der Freistaat Bayern hat für die Sanierung erhaltenswerter Bauwerke ein "Kommunales Investitionsprogramm" (KIP) aufgelegt. Hiermit werden energetische Sanierungen von Gebäuden mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Die Gemeinde hat das ehemalige Schulhaus, in welchem die Hubertusschützen seit mehreren Jahren ihre Schießanlage haben, im vergangenen Jahr für dieses Programm angemeldet.

Das Architekturbüro Schönberger hat damals für die Eingabe die erforderlichen Unterlagen ausgearbeitet. Bürgermeister Johann Wilhelm gab bei der Sitzung des Gemeinderates bekannt, dass die Regierung mittlerweile grünes Licht für die Maßnahme gegeben hat. Architekt Christian Schönberger zeigte bereits einige mögliche Varianten auf, was gemacht werden sollte. Das Gebäude hat auf jeden Fall eine erhaltenswerte Bausubstanz. Allerdings ist so gut wie keine Wärmedämmung vorhanden. Zur Erhaltung der Wärme im Haus besteht die Möglichkeit, außen einen Dämmputz anzubringen. Weiter ist Dach abzunehmen und eine Dämmung aufzubringen. Die Außenansicht würde sich dadurch nicht verändern, betonte Schönberger. Dringend erneuerungsbedürftig ist auch die veraltete Heizung. Hier sei eine Anbindung an die geplante Nahwärmeversorgung möglich.

Gruppenraum möglich


Neben der energetischen Sanierung des Gebäudes sind auch weiterführende Folgemaßnahmen an den Innenräumen erforderlich, gab der Architekt zu verstehen. Angedacht ist hier auch die Einrichtung eines Gruppenraumes für Vereine und die Chöre. Bis zur nächsten Sitzung wird das Büro ein Nutzungskonzept ausarbeiten und dem Gremium vorstellen.


Wegen mehrerer Bauinteressenten in Weidenthal beabsichtigt die Gemeinde im Bereich Hütberg die Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Ausweisung von Wohnbauflächen. Der bestandskräftige Flächennutzungsplan der Gemeinde sieht diesen Bereich bereits als allgemeines Wohngebiet vor. Der Gemeinderat begrüßte das Vorhaben und beschloss, einen einfachen Bebauungsplan aufzustellen. Die Ausarbeitung des Plans wird Architekt Johannes Schießl von der Verwaltung vornehmen.

Zwei Bauanträge


Den Bauanträgen von Johann Beer aus Oberaich auf Einbau von Garagen in das bestehende Stallgebäude sowie der Werner GbR aus Pischdorf auf Überdachung des bestehenden Güllebehälters wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
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