Neues Feuerwehrhaus wächst

Bei der Gemeinderatsitzung wurde über die Gestaltung der Freiflächen beim neuen Feuerwehrhaus beraten. Unser Bild zeigt das Gremium zusammen mit Bürgermeister Hans Wilhelm, Architekt Christian Schönberger und den Führungskräften der Feuerwehr auf dem Vorplatz des neuen Gebäudes. Bild: haa
Politik
Guteneck
27.04.2016
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Mit Hochdruck sind die fleißigen Helfer an der Fertigstellung der Außenanlagen und am Innenausbau des Feuerwehrhauses in Guteneck beschäftigt. Die Arbeiten im Außenbereich werden überwiegend in Eigenregie ausgeführt. Hingegen sind die Verlegung der Parkettböden und die Montage der Holzdecke an Firmen vergeben worden.

Die Mitglieder der Feuerwehr Guteneck sind seit über einem Jahr mit dem Bau ihres neuen Feuerwehrhauses hart gefordert. Mit viel Ehrgeiz und großem Elan sind sie an jedem Wochenende und oft auch wochentags dabei, ihr neues Domizil fertig zu stellen. Dabei wollen sie so viele Eigenleistungen als möglich erbringen, um die Baukosten zu senken und der Gemeinde Geld zu sparen.

Die kürzliche Gemeinderatsitzung fand gleich am und im neuen Gebäude statt, da ausschließlich die Gestaltung der Freiflächen und die zukünftige Ausstattung der einzelnen Räume behandelt wurden. Außerdem stand die Vergabe weiterer Gewerke an. Bürgermeister Johann Wilhelm konnte neben dem Gemeinderat auch die Führungskräfte der Feuerwehr und Architekt Christian Schönberger begrüßen.

Asphalt abgelehnt


Der Architekt gab eingangs zu verstehen, dass auf der Freifläche vor dem Gebäude etwa 260 Quadratmeter Einfahrtbereich und Stellplätze zu befestigen sind. Es besteht die Möglichkeit diese Fläche zu asphaltieren oder zu pflastern. Vom Gemeinderat wurde eine Asphaltierung entschieden abgelehnt mit der Begründung: "Im Rahmen der Dorferneuerung werden die Teerflächen im Ort rückgebaut und hier würden sie wieder entstehen."

Aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr kam das Angebot, die Flächen zu pflastern, da man die Arbeiten selbst ausführen könnte, was wesentlich kostengünstiger sei. Der Gemeinderat war mit dem Vorschlag einverstanden. Aus mehreren Pflastermustern wurden die entsprechenden Beläge ausgesucht. Während im Fahrbereich wegen der Beanspruchung, vor allem beim Rangieren mit Fahrzeugen, ein höherwertiges Pflaster verlegt wird, kommen für die Stellplätze Rasengittersteine zum Einsatz.

Mit Eiche und Fichte


Das Architekturbüro hatte für das Verlegen der Parkettböden acht Offerten vorliegen. Die Auswertung ergab, dass die Firma Brandl aus Kelheim das wirtschaftlichste Angebot ablieferte und daher auch den Auftrag erhielt. Für die Parkettböden wird als Material deutsche Eiche verwendet.

Für die Holzdecke im Gruppenraum wurden drei Angebote abgegeben. Hier einigte man sich auf eine Stabdecke aus Fichtenholz, passend zum Sichtgebälk im oberen Dachraum. Die Holzdecke wird von der Firma Hofstetter aus Oberaich montiert. Bei der Vergabe der beiden Gewerke legte der Gemeinderat Wert auf die Verwendung heimischer Gehölze; Importware wurde eine klare Absage erteilt.

Weitere Ausstattung


Die im bisherigen Feuerwehrhaus vorhandene Einrichtung eignet sich nicht für die Übernahme in das neue Gebäude. Deshalb ist eine neue Ausstattung erforderlich. So ist für die Werkstatt eine technische Ausrüstung zu beschaffen. Für das Zimmer des Kommandanten sind zeitgemäße Kommunikationsgeräte notwendig. Die Zahl der Spinde für den Umkleideraum wird noch ermittelt. Der Aufenthaltsraum für den gemeindlichen Bauhof wird eine Kleinküche erhalten. Im oberen Bereich wird jedoch eine komplette Küche eingebaut. Das Bestimmen der Bestuhlung blieb noch offen. Hier will der Gemeinderat erst festlegen, wie und für welche Anlässe oder Feiern der Gruppenraum genutzt wird. Es soll auf keinen Fall eine Konkurrenz für die örtliche Gastronomie entstehen. Das Büro Schönberger wird die erforderliche Ausstattung anfragen und in einer der nächsten Sitzungen die Angebote zur Entscheidung vorlegen.

Bei der Zusammenkunft mit den Kommandanten wurde der Bedarf von Ausrüstungsgegenständen und sonstigem Material angemeldet, gab Wilhelm bekannt. Es wurden vier Firmen angefragt, allerdings ging nur ein Angebot ein. Der Firma Sturm aus Regen wurde daher der Auftrag erteilt.
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