Vollgas beim Straßenbau

Die Straße zum Aussiedlerhof Werner in Pischdorf wird derzeit ausgebaut und gleichzeitig auf 3,50 Meter verbreitert. Bis zum Beginn der Erntearbeiten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bild: haa
Politik
Guteneck
03.07.2016
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Nachdem die Rohbau- und Innenarbeiten für das Feuerwehrhaus abgeschlossen sind, geht es nun an die Innenausstattung. Der Gemeinderat erteilte die Aufträge für die Innentüren, die Innentreppe und die Fluchttreppe. Einen Zuschuss gibt es für den Straßenbau in Pischdorf.

Die Gemeindestraße in Pischdorf in Richtung zum Aussiedlerhof Werner wird derzeit durch die Firma Weber aus Wald ausgebaut. Die bisherige Straße ist sehr schmal und reicht für die heutigen Anforderungen nicht mehr aus. Zudem hatte die Deckschicht teilweise auch schon starke Schäden. Die Gemeinde hat dem Amt für Ländliche Entwicklung die Objektplanung übertragen. Die Behörde empfahl einen Vollausbau und gleichzeitig eine Verbreiterung auf 3,50 Meter. Bis zum Beginn der Erntearbeiten soll die Straße bereits wieder fertig sein, damit es keine Behinderungen gibt. Die Gemeinde erhält für den Straßenbau Zuwendungen von 65 Prozent.

Mehrere Angebote


Das Architekturbüro Schönberger hatte für die verschiedenen Gewerke im Feuerwehrhaus wieder mehrere Angebote eingeholt und stellte diese dem Gemeinderat vor. Bei den Innentüren - einschließlich der Brandschutztüren - legte die Firma Reindl aus Schwandorf die günstigste Offerte vor und erhielt daher auch den Auftrag. Auf Anraten des Architekten Christian Schönberger einigte sich das Gremium, dass im Untergeschoss wegen der stärkeren Beanspruchung Stahlzargen eingebaut werden. Im Obergeschoss finden hingegen Holzzargen Verwendung, da hier auch die gesamte Einrichtung auf Holz abgestimmt ist.

Die Treppe wird von der Firma Bartmann aus Stulln angefertigt. Hierzu wird heimisches Eichenholz verarbeitet. Die Stufen erhalten einen rutschfesten Sicherheitsstreifen. Aus brandschutzrechtlichen Gründen ist für die obere Etage zusätzlich eine Fluchttreppe erforderlich. Ferner sind noch Schlosserarbeiten auszuführen. Hier gab die Firma Seegerer aus Pertolzhofen das wirtschaftlichste Angebot ab.

Der Architekt gab bekannt, dass die Holzdecke im oberen Saal bereits angebracht ist. Bis zur nächsten Sitzung am 20 Juli wird auch die Treppe eingebaut sein. Dann erfolgen direkt vor Ort die Bemusterung der Bestuhlung und die Festlegung für die sonstige Möblierung einschließlich der Küche. Nach Absprache mit der Feuerwehrführung ist noch die Anzahl der Spinde festzulegen. Ferner ist auch abzuklären, ob sie von einer Schreinerei angefertigt oder Fertigsysteme beschafft werden.

Hohe Eigenleistung


Christian Schönberger gab abschließend einen finanziellen Überblick über die bisher angefallenen Baukosten. Die Kosten für Gewerke, Bauleistungen und Materialien belaufen sich bislang auf 638 000 Euro. Es wurden schon 461 000 Euro an Rechnungen bezahlt. Durch Reduktionen, Kürzungen und Nachlässe konnten die Baukosten um 65 300 Euro gesenkt werden. Weiter ergaben sich durch die beispielhaften Eigenleistungen der Wehrmänner beachtliche Einsparungen von 44 000 Euro.

Bürgermeister Johann Wilhelm gab hierzu noch bekannt, dass die zweite Förderrate für das Feuerwehrhaus in Höhe von 76 500 Euro mittlerweile eingegangen ist. Im ersten Abschlag sind bereits im Frühjahr 19 000 Euro ausbezahlt worden. Den restlichen Zuschuss von 20 000 Euro erhält die Gemeinde nach Einreichung des Verwendungsnachweises.

Die Erstellung des Energiekonzeptes durch Architekt Plöchinger wurde vom Amt für Ländliche Entwicklung mit 6500 Euro gefördert. Während der Sommerferien finden im Rahmen des Ferienprogramms für die Kinder heuer fünf verschiedene Veranstaltungen statt.
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