Weichen für Investitionen gestellt
Gemeinde hat 2016 viel vor

Das Gewerbegebiet Hopfengarten wurde kürzlich mit Schmutz- und Regenwasserkanal sowie mit der Wasserleitung erschlossen. Gleichzeitig wurden auch die Zufahrten für die Parzellen des Gewerbegebietes angelegt und mit Frostschutzmaterial befestigt. Im Hintergrund ist das neue Feuerwehrhaus zu sehen. Bild: haa
Politik
Guteneck
09.01.2016
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Das Gewerbegebiet Hopfengarten wurde kürzlich mit Schmutz- und Regenwasserkanal sowie mit der Wasserleitung erschlossen. Gleichzeitig wurden auch die Zufahrten für die Parzellen des Gewerbegebietes angelegt und mit Frostschutzmaterial befestigt. Im Hintergrund ist das neue Feuerwehrhaus zu sehen. Bild: haa

Neben kleineren Projekten standen der Bau des Gerätehauses für die Feuerwehr Guteneck und die Erschließung des Gewerbegebietes Hopfengarten im vergangenen Jahr im Vordergrund. Für weitere Investitionen sind die Weichen schon gestellt.

Bürgermeister Johann Wilhelm blickte bei der Gemeinderatssitzung zunächst auf die Arbeit und die Ereignisse des vergangenen Jahres zurück. Neben dem Gemeinderat waren auch das Personal der Schule und des Kindergartens sowie die Gemeindebediensteten ins Gasthaus Vetterl eingeladen.

Für den Gemeinderat war es erneut ein arbeitsreiches Jahr: Es fanden zwölf Sitzungen statt, in denen das Gremium 160 Beschlüsse fasste. Das größte Bauprojekt war die Errichtung des neuen Domizils für die Feuerwehr Guteneck mit Räumen für die Gemeindekanzlei und den Bauhof. "In einer wahren Rekordzeit wurde der Bau erstellt", freute sich der Bürgermeister. Den Wehrmännern, die hierbei über 2500 Stunden Eigenleistungen erbrachten, zollte er großen Dank. Wegen der günstigen Finanzierungslage wurden erneut weitere Gewerke vergeben.

Im Herbst wurde noch das Gewerbegebiet Hopfengarten durch die Firma Hartinger aus Tännesberg mit Schmutz- und Regenwasserkanal sowie mit der Wasserleitung erschlossen. Das Vorhaben war mit 85 000 Euro angesetzt. Gleichzeitig wurden auch die Zufahrten für die Parzellen des Gewerbegebietes angelegt und mit Frostschutzmaterial befestigt. Mit Hilfe der Gemeindearbeiter konnten die Kosten beträchtlich reduziert werden.

Durch die Auflage eines neuen Förderprogramms des Freistaates Bayern, kann die Gemeinde in einem weiteren Verfahren die noch offenen Ortsteile an das schnelle Internet anbinden. Der Vertrag wurde bereits mit der Firma Amplus geschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 518 400 Euro. Der Gemeinde verbleibt ein Eigenanteil von knapp 140 000 Euro. Im nächsten Jahr findet in der Gemeinde die vierte Gewerbeschau statt - diesmal in Weidenthal beim Raiffeisen-Lagerhaus. In die Ausstellung wird aber die gesamte Ortschaft samt Schule und Kindergarten mit einbezogen.

Planungen vorgestellt


Für die Dorferneuerung und Flurneuordnung wurden weitere Weichen gestellt, gab der Bürgermeister bekannt. So wurden vom Vorstand der Teilnehmergemeinschaft einige Dorferneuerungsmaßnahmen sowie die Landschaftsplanung an das Architekturbüro Blank in Auftrag gegeben. Die fertigen Planungen werden in einer öffentlichen Teilnehmerversammlung vorgestellt. Für Pischdorf wurde das vereinfachte Dorferneuerungsverfahren beantragt. Als Vorwegmaßnahme ist es nun möglich, den Weg zum Aussiedlerhof Werner auszubauen. Auch die Straße von Oberaich nach Tauchersdorf wird, nach einer Besichtigung mit dem Staatlichen Bauamt, voraussichtlich 2017 eine Oberbauverstärkung erhalten.

Das alte Schulhaus in Guteneck, das teilweise vom Schützenverein genützt wird, ist dringend sanierungsbedürftig. Nun besteht die Möglichkeit, für Gebäude die energetisch saniert werden, Zuschüsse in Höhe von 90 Prozent zu bekommen. Die Gemeinde lässt nun die Kosten für die Sanierung ermitteln und will dann den Förderantrag stellen.

Ideen eingebracht


In Guteneck soll im Zuge der Dorferneuerung ein zentrales Nahwärmenetz verlegt werden. Der hierzu gegründete Arbeitskreis hat bereits Ideen und Vorschläge eingebracht. Die Umsetzung ist allerdings nur möglich, wenn genügend Abnehmer zum Anschluss bereits sind. In der Gemeinde wird ein vielfältiges Kultur- und Vereinsleben gepflegt, freute sich Wilhelm. Weiter habe der alljährliche historische Weihnachtsmarkt die Gemeinde weit über Bayern hinaus bekannt gemacht.
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