Gedenken an die Kriegsopfer am Volkstrauertag
Den Weg des Friedens gehen

Bürgermeister Johann Wilhelm betonte, dass der Volkstrauertag als mahnendes Beispiel für spätere Generationen erhalten bleiben müsse. Bild: haa
Sport
Guteneck
15.11.2016
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In der Pfarrei Weidenthal gedachte die Gemeinde unter Beteiligung der Patenkompanie und der Vereine am Volkstrauertag der Gefallenen und Vermissten. Bereits beim Festgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Michael gab Pfarrer Johann Wutz zu verstehen, dass die Soldaten nicht aus Begeisterung in den Krieg zögen. Sie wollten eigentlich den Frieden und kämpften deshalb für ihr Vaterland.

Bürgermeister Johann Wilhelm stellte die Feier am Ehrenmal unter das Leitwort "Gedenken und Mahnung". "Unsere gemeinsame Erinnerung am Volkstrauertag an die Millionen Toten durch die Kriege, muss eine persönliche Aufforderung sei, tagtäglich den Weg des Friedens zu gehen". Frieden sei ein Weg, den man Schritt für Schritt geht, bis neues Vertrauen entsteht. Doch wie stellt sich die Welt ein Jahrhundert nach dem ersten Weltkrieg dar? Kämpfe in der Ukraine, in Syrien und im Irak, um nur die schlimmsten Beispiele zu nennen. In diesem persönlichen Schmerz werde erst die Tragweite des Gedenktages bewusst. Aus dieser Erkenntnis und der Erinnerung an die bedrückenden Schicksale, müsse die Botschaft lauten: "Nie wieder Krieg".

Hauptmann Christian Schönberger vom 2. Versorgungsbataillon 4 aus Pfreimd bedauerte, dass dem Volkstrauertag heute zu wenig Bedeutung beigemessen werde. Nur wenn man sich mit der Geschichte, die hinter diesem Gedenktag steht beschäftigt, erkenne man, wie wichtig es ist, das Gedenken, das in den Ehrenmalen für die gefallenen Väter und Großväter manifestiert ist, als mahnende Beispiele für spätere Generationen zu erhalten. Nach der Kranzniederlegung durch den Bürgermeister und Hauptmann Schönberger intonierte die Blaskapelle die Melodie vom guten Kameraden. Mit der Bayern- und der Nationalhymne klang die Gedenkfeier aus.

Abschließend lud der Bürgermeister die Vereine zu einer Brotzeit ins Gasthaus Vetterl ein. Hier dankte Wilhelm der Patenkompanie für Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Außerdem steht heuer noch das 30-jährige Jubiläum mit der Patenkompanie an.
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