Damit Uplifter erweitern kann

Die aufstrebende Firma Uplifter in Oberaich will in naher Zukunft expandieren. Die Ausdehnung wird sich auf die Fläche vorne rechts, wo jetzt noch Getreide steht, erstrecken. Bild: haa
Vermischtes
Guteneck
22.06.2016
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Das Gewerbegebiet Oberaich wächst: Wegen der geplanten Ausdehnung der Firma Uplifter hat die Gemeinde die Erweiterung des Gewerbegebietes und eine Änderung des Flächennutzungsplans in die Wege geleitet.

Die Entwürfe der Bebauungsplanänderung mit integrierter Grünordnung und die Änderung des Flächennutzungsplans waren bei der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg öffentlich ausgelegt. Gegen die beabsichtigte Planung wurden keine Einwände geltend gemacht. Am Verfahren waren auch 28 Behörden und Träger öffentlicher Belange beteiligt. 13 gaben Stellungnahmen ab. Keine davon hätte eine Änderung der angepeilten Bauleitplanung erforderlich gemacht. Die Gemeinde schließt das Verfahren nun ab und beantragt die Genehmigung für die Änderung des Flächennutzungsplans, so der Tenor in der Gemeinderatssitzung.

Naturnaher Ausbau


Das Wasserrecht für die Niederschlagswassereinleitung der Ortschaften Pischdorf, Oberkatzbach und Guteneck und Unterkatzbach muss neu beantragt werden. Bei einem Ortstermin mit dem Planungsbüro U.T.E., dem Wasserwirtschaftsamt und dem Landratsamt wurde angeregt, dass anstelle von Rückhalteteichen auch Kompensationsmaßnahmen möglich sind. Für die Ortschaft Pischdorf bietet sich ein Grundstück an, das im Eigentum der Gemeinde Guteneck steht, gab Bürgermeister Johann Wilhelm bei der Sitzung des Gemeinderates bekannt. Im Uferbereich des Katzbaches müsste ein etwa zehn Meter breiter Streifen für den naturnahen Gewässerausbau dauerhaft gesichert werden. Der Gemeinderat besichtigte das Gelände vor der Sitzung. Dabei vertrat das Gremium die Ansicht, dass dieses Grundstück hierfür genutzt werden sollte. Die Restfläche könnte dem Öko-Konto gutgeschrieben werden.

Die Arbeiten im Außenbereich des neuen Feuerwehrhauses in Guteneck gehen weiter sehr zügig voran. Diesmal hatte der Gemeinderat über den Unterbau für die Pflasterflächen zu befinden. Das Architekturbüro Schönberger hatte hierzu von mehreren Firmen Angebote angefordert. Der Auftrag geht an die Firma Huber in Rötz, die das wirtschaftlichste Angebot einreichte. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass beim Auskoffern der Pflasterfläche Aushubmaterial angefallen ist, das kostenlos abgegeben wird.

Mit H-Steinen pflastern


Das bei der letzten Besichtigung mit der Feuerwehrführung vorgesehene Pflaster kann nicht maschinell verlegt werden. Man kam überein, die Fläche mit H-Steinen zu pflastern. Diese Steine seien wesentlich billiger und können maschinenmäßig auf die vorbereitete Fläche aufgebracht werden. Die Kosten für die Pflastermaschine trägt die Feuerwehr. Das Architekturbüro wird entsprechende Angebote für das H-Pflaster einholen. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, den Auftrag dem kostengünstigsten Anbieter zu erteilen.
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