Straßen nach 40 Jahren sanierungsbedürftig
Kosmetik reicht nicht aus

Die Straße zum Aussiedlerhof Werner in Pischdorf ist sehr schmal. Die Deckschicht weist an den Seitenrändern bereits starke Schäden auf. Heuer soll die Straße erneuert werden. Bild: haa
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Guteneck
05.01.2016
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Nach einer Nutzungsdauer von 40 bis 50 Jahren sind die Gemeindestraßen und Wirtschaftswege sanierungsbedürftig. Die Gemeinde hat in den letzten Jahren schon sehr viel in den Straßenbau investiert. Auch heuer und nächstes Jahr werden wieder zwei Straßen erneuert.

In Pischdorf wird die Straße zum Aussiedlerhof Werner, die auch als Wirtschaftsweg zu den dahinter liegenden Fluren dient, ausgebaut. Bei einer Besichtigung des Gemeinderates im Sommer wurde festgestellt, dass die Straße sehr schmal ist und den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Zudem weist die Deckschicht an den Seitenrändern starke Schäden auf. Eine Erneuerung ist daher erforderlich, befand der Gemeinderat.

Fahrzeuge zu schwer


Bürgermeister Johann Wilhelm erinnerte bei der letzten Sitzung des Gemeinderates, dass die Gemeinde damals dem Amt für Ländliche Entwicklung die Objektplanung übertragen hat. Eine Überprüfung ergab, dass der Unterbau für die heutigen schweren Fahrzeuge nicht mehr ausreicht. Die Behörde empfahl daher einen Vollausbau und gleichzeitig eine Verbreiterung auf 3,50 Meter. Auf der Hangseite werden Sickerrohre verlegt. Das Oberflächenwasser wird mit Stahlbetonrohren abgeleitet. Der Gemeinderat fasste den Beschluss, die Straße heuer zu erneuern.

Heuer die Planung


Auch die Gemeindestraße von Oberaich in Richtung Häuslberg wurde in den letzten Jahren schon wiederholt ausgebessert. Doch mittlerweile hat die Fahrbahndecke erneut große Risse und teilweise auch Schlaglöcher bekommen, die nicht mehr reparabel sind. Allerdings kann diese Straße mit dem Aufbringen einer Oberbauverstärkung wieder in Stand gesetzt werden. Wegen der Bereitstellung der Fördermittel wird die Maßnahme heuer durchgeplant. Die Umsetzung der Maßnahme ist für 2017 vorgesehen.

Für die Malerarbeiten im Innenbereich des Feuerwehrhauses in Guteneck wurde die Beschaffung der Farben ausgeschrieben. Nach Auswertung der Angebote durch das Architekturbüro Schönberger, gab die Firma Frisch aus Winklarn das wirtschaftlichste Angebot ab und erhielt demzufolge auch den Auftrag.

Die Blaskapelle Pischdorf und die Hubertusschützen Guteneck haben heuer im August für ihre Jugendlichen jeweils einen mehrtägigen Zeltlageraufenthalt organisiert. Sie beantragten daher beim Kreisjugendring einen Zuschuss für diese Aktionen. Für die Blaskapelle wurde eine Beteiligung von 224 Euro und für die Schützen 136,50 Euro empfohlen. Der Gemeinderat bewilligte die Förderung für die beiden Vereine.

Hebesätze beibehalten


Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat, dass die Festsetzung der Hebesätze für die Realsteuern der Gemeinde zur Beratung anstehe. Im Vergleich mit anderen Gemeinden der Region, belegt die Kommune bei diesen Steuern einen Mittelplatz. Wilhelm empfahl daher, die Hebesätze nicht zu ändern, sondern in der bisherigen Höhe zu belassen. Sie wurden daher für 2016 wie folgt festgesetzt: Grundsteuer A 350 Prozent, Grundsteuer B 320 Prozent und Gewerbesteuer 300 Prozent.

Weiter gab Wilhelm bekannt, dass er Freistaat Bayern für die Sanierung erhaltenswerter Bauwerke ein "Kommunales Investitionsprogramm" aufgelegt hat. Hier werden energetische Sanierungen von Gebäuden mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Die Gemeinde wird das ehemalige Schulhaus, in welchem jetzt der Schützenverein untergebracht ist, hierfür anmelden. Die erforderlichen Unterlagen und eine Kostenschätzung wird das Architekturbüro Schönberger ausarbeiten und bei der nächsten Gemeinderatsitzung vorstellen.
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