Hahnbacher Fischzug nichts für Warmduscher
Hering flutscht hinab in Biersee

Feucht-fröhliche Stopps lockerten beim Hahnbacher Fischzug das anstrengende Zeremoniell auf. Bild: ibj
Freizeit
Hahnbach
11.02.2016
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Nichts für Warmduscher war die 17. Auflage des Hahnbacher Fischzugs. In schwarzer Kleidung und mit einem weißen Fischemblem auf dem Rücken trauerten am Aschermittwoch elf Burschen und ein Mädchen dem verflossenen Fasching hinterher.

Bereits um 8.15 Uhr machten sich die Teilnehmer bei anfangs ungemütlichen Temperaturen auf den Weg. Zuerst wurden die strengen Regeln - absolutes Schweigen und Rauchverbot während des Marschierens -, der zeitliche Ablauf, die Strafgebühren bei Zuwiderhandlungen und sonstigen Störungen bekanntgegeben.

Dann stärkte man sich für das anstrengende Unternehmen in der Frohnbergwirtschaft mit einem Fischfrühstück und aufmunternden Getränken. Besonderer Dank galt der Wirtin Erika Fenk für die Verköstigung in den vergangenen 13 Jahren.

Es fischelte gewaltig


Unter den strengen Augen von Zugführer Florian Rauch, der Schreiber Christian Daubenmerkl und Markus Rauch sowie von Geldbeutelträger Thomas Ritter und Laternenträger Markus Heidlinger marschierte die Trauergesellschaft zur Gastwirtschaft Rauch nach Kötzersricht. Dort nahm man Heringe in Tomatensauce zu sich, ehe es weiter ging Richtung nach Kümmersbuch. Die Landwirtsfamilie Martin und Agnes Weiß kredenzte als Mittagsmahl ein mexikanisches Fischmenue.

Quasi als Nachtisch servierten Karl und Helga Erras beim Biergarten Petern zur Abwechslung Eier und Käse. Nachdem einige Runden an Verdauungsgetränken eingenommen waren, stattete die Gesellschaft - nicht ohne einen Zwischenstoppp beim Hofladenmirtl - dem Altbürgermeister Hans Kummert und dessen Ehefrau Irmi einen Besuch ab.

Den Geldbeutel gewaschen


Von ihnen gestärkt, fand das Besuchsprogramm bei der Hahnbacher Geschäftswelt, der Sportgaststätte, dem Dönerladen und bei 2. Bürgermeister Georg Götz seine Fortsetzung. Nachdem weitere Salz- und Bratheringe verdrückt waren, ging es zur Abschlusszeremonie mit Geldbeutelwaschen in das Gründungslokal des Fischzugvereins, zur Mare (Maria Falk).

Überall wurden die Fischzügler herzlich aufgenommen und mit Bier, geistigen Flüssigkeiten sowie jeder Menge diesem strengen Fast- und Abstinenztag entsprechenden Speisen versorgt. Zum Bedauern der Teilnehmer wurde so ein sehr kurzer, aber schöner Hahnbacher Fasching zu Grabe getragen.
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