Hahnbachs Gockeln ziehen voraus
Faschingszug ein Spaß für Narren

Schneeflittchen hatte mehr als sieben Zwerge dabei. Es waren, Moment, eins, zwei, drei, vier, ... ach ist ja auch egal.
Freizeit
Hahnbach
07.02.2016
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Bestens gelaunt und befrackt im Gockelwagen eröffnete die Hahnbacher Prominenz und der Kulturausschuss bei schönstem Wetter den Faschingszug. Unzählige Narren hatten am Sonntag ihren Spaß dabei.

Der venezianische Frauenbund und die märchenhaften Eltern-Kind-Gruppen schienen sich nicht vor den Boindlgrobern aus dem Schalkenthaner Weg zu fürchten. Sie versicherten, dass alle einmal zu ihnen müssten und führten auch gleich demonstrativ ein frisches Grab mit. Die erfolgreichen Hahnbacher Volleyballerinnen lächelten um die Wette. Die Frauenpower war "einschlagend" als Aliens unterwegs. Ob oberwichtige Wichtel, (nicht nur) Kümmersbucher Hoderlumpen oder Kötzersrichter Musketiere, alle schunkelten gerne mit den hübschen Regenmädchen oder den süßen Candy-Girls der Mädchengruppe.

Dem scheidenden Arzt Franz Prösl dankte der KBV, doch bleibe man doch lieber "xund", erzählte ihr Wagen. Die Waldfeen der Frauen-Union hatten sich ein paar Waldschrate geholt und die süß-sauren Enten der KLJB Süß waren samt ihrer asiatischen Köchin zum Anbeißen. "Zammagwürfelte" Früchtchen, Ampeln, Strafgefangene, Verbrecher sowie das Schneeflittchen und seine Zwerge vom RFV stärkten sich gerne bei den Fischern, deren Gourmet-Tempel bereits zum Weiherfest im Juni einlud.

Ammerthaler Krümelmonster, Gestalten aus 100 und einer Sulzbacher Nacht, Superhelden und Phantome der Oper tummelten sich vor den ausladenden Balkonen der Wawersigler. Gebenbacher Löschzwerge, Speckhofer Christbäume, Mimbach-Mausdorfer Helden der Kindheit, Landstreicher, Grufties oder Pfauen waren wie die Illschwanger Bierpilger gut aufgelegt unterwegs.

Die Adlholzer freuten sich mit einem großen Musikwagen bereits jetzt auf das Jahr 2040, weil dann der seit 1970 geplante Kanalanschluss vielleicht fertig sein könnte.

Auf dem "Highway to hell" befanden sich die AC/DC-Fans der KLJB Iber, doch die Feierwehr aus Aicha oder der Poppenrichter Streichelzoo ließen sich nicht schrecken, sondern prosteten lieber den Fleckviehzüchtern zu, welche 500 Jahre Reinheitsgebot beim Bier feierten.

Die Musikkapelle aus Ursensollen und die Hahnbacher Marktbläser boten fröhliche Livemusik, und die Faschingsgesellschaften aus Sulzbach und Amberg ließen ihre Mädels tanzen. Die unzähligen Zuschauer in der Hauptstraße jedenfalls hatten viel Spaß, nicht zuletzt dank mancher "Ausbeute" an Naschsachen und Werbematerial.
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