Hexen stürmen das Hahnbacher Rathaus
Aus ist's mit der Ruh'

Im Rathaus herrschte gewaltige Unruhe, als die Hexen bei Bürgermeister Bernhard Lindner und seinem Vize Georg Götz sowie bei HKA-Chef Martin Wild und dem Ex-Präsidenten Franz Erras Hand an die Krawatten legen. Bild: ibj
Freizeit
Hahnbach
05.02.2016
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Nichts mehr ging in den sonst so beschaulichen Amtsstuben der Hahnbacher Regierungszentrale, als am unsinnigen Donnerstag schrilles Geschrei, Hex-Hex- und Helau-Rufe die morgendliche Ruhe störten. Die neu installierten Bewegungsmelder hatten Schwerstarbeit zu leisten, als eine mit frischen Besen bewaffnete Horde wild gewordener Hexen - allesamt vom Katholischen Frauenbund - in das Hauptquartier von Bürgermeister Bernhard Lindner einfiel.

Kaum sah er sich mit seinem Vize Georg Götz um, waren - schnipp, schnapp - ihre Krawatten ein Stück kürzer. Auch der "zufällig" anwesende Kulturpräsident Martin Wild und sein ergrauter Vorgänger Franz Erras mussten die ungestümen Angriffe der närrischen Besucherinnen über sich ergehen lassen. In unmissverständlicher Versform brachte Oberhexe Evi - als 3. Bürgermeisterin kennt sie sich im Rathaus ja gut aus - ihre Forderungen nach Flüssigkeit und fester Nahrung vor.

Dank der Unterstützung seiner Helferin Steffi gelang es dem Gemeindeoberhaupt, mit der Herausgabe seiner Sektreserven und einer Brotzeit die wilden Besucherinnen zu bändigen und halbwegs zu beruhigen. Selbst kleine Naschereien aus den Amtszimmern waren nicht mehr sicher. Nach vielen Bussis für die geplagte Männerwelt zog die wilde Meute wieder von dannen, um die Geschäftswelt heimzusuchen und sich danach auf den Weiberfasching einzustimmen.
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