Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hahnbach
Eigenanbau hält fit und gesund

Die beiden Vorsitzenden Josef Moosburger (hinten, Zweiter von links) und Gerald Schüller (Zweiter von rechts) ehrten für 30 Jahre Treue Marianne Hofmann und Jakob List (vorn). Ihnen gratulierten Bürgermeister Bernhard Lindner (links) und HKA-Vorsitzender Martin Wild (rechts). Bild: mma
Freizeit
Hahnbach
16.02.2016
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Geringfügige Änderungen der Satzung nahm der Obst- und Gartenbauverein bei seiner Hauptversammlung vor. Außerdem wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Vorsitzender Josef Moosburger unterrichtete die Mitglieder im Gasthof Ritter über die Notwendigkeit der einzelnen Modifikationen, die alle einstimmig akzeptiert wurden. Er lobte sehr die gelebte Solidarität im Verein und dankte für die aktive Mitarbeit aller. Die neue Jahresplanung enthält fast monatlich Termine.

Zweiter Vorsitzender Gerald Schüller zeigte die vielen Aktivitäten des Vereins auf und lobte besonders das Forellenessen und die Gartenbegehungen, die auf sehr große Resonanz gestoßen seien. Auch das Ferienprogramm sei - nicht zuletzt dank des Experten Werner Krieger - ein Selbstläufer. Höchst interessant war laut Schüller der anschauliche Imkereivortrag von Josef Götz vor Ort mit kleiner Einkehr. Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Gerd Eckstein (seit 40 Jahren dabei) sowie Marianne Hofmann, Jakob List und Sieglinde Köstler (jeweils 30 Jahre).

Umfangreich informierte Josef Moosburger über die Verwendung von Holzasche und -kohle als wertvollen Gartendünger, der reich an Kalium, Kalk, Stickstoff und vielen weiteren Spurenelementen sei. Er betonte dessen Fähigkeit zur Wasserspeicherung, die basische Wirkung auf die oft sauren Hahnbacher Sandböden und die direkte Unkrautbekämpfung.

Ein großes Anliegen waren ihm die Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die sogenannten E-Nummern. Er wies eindringlich auf die krankheitsauslösenden Wirkstoffe hin und auch darauf, dass die Lobby der Lebensmittelindustrie kaum Interesse habe, diese zu verbieten. Darüber hinaus gebe es aber auch unbedenkliche E-Nummern, die pflanzlichen oder tierischen Ursprungs seien.

Resümierend meinte er: "Der Eigenanbau von Obst und Gemüse ist eine der besten Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge." Der Obst- und Gartenbauverein sei damit bestens beraten.

Besprochen wurde der Blumenteppich anlässlich der Primiz von Daniel Fenk, den die drei Gartenbauvereine in der Marktgemeinde gemeinsam meistern wollen. Bürgermeister Bernhard Lindner lobte den Verein und dankte für das große Engagement das ganze Jahr über. Martin Wild hob den Elan der Gartenfreunde und die Freude an der Natur hervor. Eine mit Musik unterlegte Bilderschau zum Vereinsjahr, die Christel Fiegler zusammengestellt hatte, beschloss den Abend.
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