Süßer Schützen haben jetzt elektronische Schießstände
Schützenverein 4.0

Im Herzen der neuen Anlage, auf die die Süßer Edelweiß-Schützen ziemlich stolz sind (von links): Wolfgang Moll, Joachim Jäger, 1. Schützenmeister Werner Wendl, Herbert Bauer, 1. Bürgermeister Bernhard Lindner, 3. Bürgermeisterin Evi Höllerer, 2. Bürgermeister Georg Götz und Karl Federer. Bild: ufh
Freizeit
Hahnbach
19.11.2016
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Was es damit wohl auf sich hat? Als Schützenverein 4.0 bezeichnete Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner die Süßer Edelweiß-Schützen bei der offiziellen Standeröffnung im Landgasthof Rouherer.

Süß. 1. Schützenmeister Werner Wendl oblag die Begrüßung der vielen Ehrengäste im Schützenheim, wo es nun acht neue elektronische Schießstände gibt. Der Verein hatte sich vor gut einem Jahr dazu entschlossen, das alte Seilzugsystem einzumotten und den Weg in das elektronische Zeitalter zu ebnen.

Nachdem sich die aktiven Schützen von den Vor- und Nachteilen ein Bild gemacht hatten, begab man sich nach Einholung der Angebote auf Sponsorensuche. Trotz des über Jahre zu diesem Zweck aufgebauten finanziellen Grundstocks waren sie schließlich froh über den Zuschussbescheid der Regierung der Oberpfalz. Neben dem Markt Hahnbach engagierten sich Vereinsmitglieder mit Spenden, um die Kosten von über 26 000 Euro wenigstes ein wenig für den Verein abzufedern.

Acht Wochen gebaut


Schützenmeister Wendl ließ die Bauphase, die sich im Sommer über acht Wochen hinzog, Revue passieren. Unter der Federführung von Markus und Georg Bauer wurden die Schießräume neu gestrichen, der Teppich verlegt und die komplette Verkabelung für die elektronischen Stände der Firma Meyton eingebracht. Dabei hätten, so lobte Wendl, die Mitglieder der Jugendmannschaft ebenfalls tatkräftig mitgemischt.

Bürgermeister Bernhard Lindner meinte, der Schützenverein 1.0 sei entstanden, als Edelweiß aus der Taufe gehoben wurde. Mit der Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg sei daraus 2.0 geworden, mit dem Umzug in den Landgasthaus Rouherer folgte 3.0. Und jetzt, nach dem Umstieg auf elektronische Stände, sei es eben der Schützenverein 4.0. Alle fanden, dass dies ein passender Begriff sei. Lindner verwies darauf, dass der Verein trotz Förderung immer noch einen hohen finanziellen Einsatz leisten müsse und übergab den Zuschuss der Gemeinde.

Gauschützenmeister Joachim Jäger dankte dem Verein dafür, dass er sich für elektronische Stände entschieden hat. Damit seien die Schießumgebungen für junge Schützen nun überall gleich. Im Gau gebe es bereits sechs elektronische Anlagen. Ehren-Gauschützenmeister Karl Federer, schon immer sehr mit den Süßer Edelweiß-Schützen verbunden, freute sich ebenfalls über den Einzug eines neuen Zeitalters.

Tag der offenen Tür


Die modernen Stände werden bald der Bevölkerung präsentiert: an einem Tag der offenen Tür am Samstag, 10. Dezember, ab 16 Uhr. Unter Anleitung dürfen die Bürger dann selbst schießen.
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