"Allzeit bereit" gilt auch fürs Hahnbacher Marktfest
Das Marktfest verbindet Jung und Alt

So viel Prominenz und so viel Schaum: Bürgermeister Bernhard Lindner (Mitte, mit Hut) und seine Ehrengäste bei der Eröffnung des Marktfests. Bilder: mma (2)
Kultur
Hahnbach
25.07.2016
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Wenn Hahnbach feiert, dann richtig: Die Marktbläser unter der Leitung von Stefanie Schuster, die feschen Jagdhornbläser, zahlreiche Promis und die amerikanische Pateneinheit - sie alle bildeten das Defilee zur Eröffnung des Marktfestes.

(mma) Martin Wild, der Vorsitzende des Hahnbacher Kulturausschusses, proklamierte am Samstag den Marktfrieden und stach das Freibier-Holzfass beim "Hanserl" an. Bürgermeister Bernhard Lindner begrüßte besonders die mit 41 Mann vertretende Patenkompanie aus Vilseck mit Leutnant Colonel Angel Estrada und seinem Command Sergeant Major Douglas Wallace.

Pralinen aus Hawaii


Der Kommandeur begann seine Rede mit "Grüß Gott, Hahnbach!", wofür er viel Applaus erntete. Er fühle bereits viel "Wärme und Gastfreundschaft" hier, fuhr er fort und auch für das Marktfest gelte nun der Schlachtruf seiner Unterstützungsschwadron "Toujours prêt" - "Allzeit bereit". Vom letzten Einsatzort Hawaii brachte er für die Bürgermeister Pralinen und Buttons der Einheit mit. Die Festmeile im Markt war bald gut gefüllt und viele fröhlich Feiernde ließen es sich schmecken.

Auch für Kinder war viel geboten: beim Hasenrennen, dem Dosenwerfen, Luftballonspickern, Carrerabahnfahren oder Torschießen kam keine Langeweile auf. Bereits am Samstag wurde der Kirwabaum aufgestellt. Michael Rauch hatte mit dem Förster die 26,5 Meter lange Fichte im Gemeindewald ausgesucht und abgesägt. Mit vereinten Kräften wurde der Baum am Samstagvormittag zum Zuckerweiher gebracht, wo er entastet, geschält und verziert wurde. Dorthin brachten die Mädchen den Burschen eine Brotzeit, worauf sich diese bei ihnen mit einer gemeinsamen Taufe im Teich bedankten.

Baum "unumwerfbar"


"In Hahnbach, dou is Kirwa" und "Drei Doch gemma nimma ham" sang man in der Marktmitte so herzzerreißend, dass sogar der Himmel weinen musste. Doch: "Wos sa mou, des mou sa" und bald darauf schon stand mit Hilfe der Firma Thorsten Bäumler der Kirwabaum und wurde "unumwerfbar" festgemacht.
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