Gegensätzliche Motivation auf dem Frohnbergfest
Seele und Leib, beides wird auf dem Frohnberg befriedigt

Maria Mollok aus Oberglaim ist Gott dankbar. Bild: mma
Kultur
Hahnbach
22.08.2016
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Drei FragenEin Pilgerbesuch mit Vorgeschichte

Hahnbach. (mma) Weit angereist zum Frohnberg waren 54 Pilger im Bus aus Oberglaim bei Landshut, dem früheren Einsatzort von Pfarrer Dr. Christian Schulz. Auch Maria Mollok, eine Donauschwäbin, gehörte zu der Gruppe. Sie ist bereits zum zweiten Mal bei dieser Wallfahrt dabei.

Habe Sie eine besondere Motivation, zu pilgern?

Mollok: Das ist eine lange Geschichte, die bereits 1950 beginnt. In einem russischen Internierungslager, in dem die Hälfte der Insassen verhungerte, erkrankte mein kleiner Bruder an roter Ruhr. Damals versprach ich bei neuntägigem Fasten bei minimalem Wasser und Brot, für seine Genesung Gott stets dankbar zu sein.

Wie drücken Sie diese Dankbarkeit aus?

Zehn Jahre lang, bis zu einem Ernteunfall, pilgerte ich von Oberglaim alljährlich zu Fuß zur Schwarzen Madonna nach Altötting.

Und was führt Sie jetzt auf den Frohnberg?

Auch auf dem Frohnberg kann ich die damalige Erlösung in mein Gebet einbringen. Ich hoffe, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.
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