Hahnbacher Marktbläser geben Konzert anlässlich der Primiz ihres Mitglieds Daniel Fenk
Zukunftsmusik für den Trommler

Der Hahnbacher Neupriester Daniel Fenk freute sich sehr über das Konzert der Marktbläser als Primizgeschenk und nicht zuletzt auch darüber, dass er dabei einen Einsatz hatte (rechts hinten am Schlagzeug). Bilder: mma (2)
Kultur
Hahnbach
06.07.2016
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Ein besonderes Geschenk zur Primiz hatten die Marktbläser für ihr Mitglied Daniel Fenk, den Neupriester und baldigen Kaplan von St. Marien in Sulzbach-Rosenberg, vorbereitet. Mit ihren musikalischen Erinnerungen und besten tönenden Wünschen erfreuten sie zudem alle Zuhörer in der gut gefüllten Pfarrkirche.

Der Onkel des Primizianten und langjährige Dirigent der Marktbläser, Matthias Fenk, sprach einleitende Worte. Versiert, mit bedachten Worten, doch auch kess und frisch führte Julia Schuster durch das Programm. Ziel des Konzerts sei es, betonte sie, gute Erinnerungen in Daniel wach zu rufen und ihm "hilfreiche Zukunftsmusik" mitzugeben. Als Titelmusik habe man deshalb "Euregio" von Kurt Gäble gewählt, da es immer wieder gelte, Grenzen zu überwinden. Feierlich, sogar ein wenig pathetisch und sehr abwechslungsreich ertönte eine der Lieblingsmelodien des Primizianten zur Serenade.

Bekannte Melodien


"Kennen Sie Strauß?", war dann die Frage. Ein Medley mit beliebten Märschen und Walzern sollte an Daniel Fenks Studienjahre in Regensburg und Passau erinnern. Ein weiteres Potpourri mit bekannten Melodien von Tschaikowsky, Mozart, Beethoven, Brahms und Rossini sollte auf den Boden der Tatsachen zurückholen und wünschte Bodenständigkeit als Priester. Mit "Antonin's New World" von Antonin Dvorak schwelgte das Orchester in Reiseerinnerungen, der Primiziant durfte dabei das Triangel-Solo spielen. Mit der Tatra-Polka schickte man dem künftigen Religionslehrer Pep und Humor für seine Arbeit in den Schulen.

Nachdenklicher schließlich das "Let it be" der Beatles. "Words of wisdom", also weise Worte, brauche der Seelsorger gerade in schwierigen Situationen, in denen es gelte, Trost und Seelenfrieden zu spenden, so die Studentin. Einen Glauben, der auch in "einer Nacht voller Wolken um ein Licht wisse, das am Morgen wieder scheint", wünschte ihm damit das Orchester. Beim "Baba Yetu", dem Vater-unser auf Suaheli von Christopher Tin, war Daniel Fenk mit viel Herzblut am Schlagzeug dabei.

Die Welt besser machen


Feierlich und andächtig erklang das Gebet des Herrn in der St.-Jakobus-Kirche. Einer guten Zusammenfassung gleich ertönte zum Abschluss das "Heal the world" mit der Aufforderung, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Optimistisch und doch besinnlich erfüllte die Melodie den Raum. Mit einer Collage aus Fotos von der gemeinsamen Zeit wollten die Marktbläser beim jungen Kaplan in Erinnerung bleiben.

Daniel Fenk dankte nicht zuletzt für die wertvollen Erfahrungen fürs ganze Leben, besonders in Bezug auf Harmonie und Zusammenspiel, die er mit den Marktbläsern gemacht habe. Auch habe er sich über deren großes Engagement bei der Primiz sehr gefreut. Mit "Gott mit dir, du Land der Bayern" war ein guter Übergang geschaffen zu einer Begegnung im Klostergewölbe.
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