Kirchenkonzert in Ursulapoppenricht
Seht, es kommt die heil’ge Zeit

Einen mächtigen Klangkörper bildete der Gemeinschaftschor der beiden Männergesangvereine Ursulapoppenricht und Gebenbach. Bild: wag
Kultur
Hahnbach
23.12.2015
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Das Konzert in der Pfarrkirche unter der Regie des Männergesangvereins gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des vierten Adventsonntags in Ursulapoppenricht. Unter dem Motto "Seht, es kommt die heil'ge Zeit" zeigten die Chöre und Musiker, was sie einstudiert hatten.

Ursulapoppenricht. Vorsitzender Anton Kohl vom Männergesangverein wies eingangs darauf hin, dass Spendenkörbchen aufgestellt werden, deren Inhalt dem Kindergarten St. Ursula zugute kommt. Monika Peter eröffnete das Programm mit einem Orgelstück, ehe Pfarrer Eduard Feichtmeier mit seinen Worten zum Advent zum Nachdenken anregte.

Flott und gekonnt ließen Teresa und Monika Peter mit ihren Flöten die Fanfare und Weihnachtsvariationen erklingen. Der Gemeinschaftschor der Männergesangvereine Ursulapoppenricht und Frohsinn Gebenbach wurde von Ludwig Wendl sicher geführt, er brachte das Spiritual "Mein Gott, welche Freude", der böhmische Satz "Seht, es kommt die heil'ge Zeit" und das aus Ungarn stammende "Es kam ein Engel" mit viel Elan zu Gehör.

Ulla und Franz Weiß mit Hackbrett, Akkordeon und Gesang sorgten mit ihrem Hirtenlied und "Finsta draust" für die adventliche Stimmung. Einen ersten Höhepunkt setzte der Familienchor unter Leitung von Jochen Ringer. Seine Lieder wie "Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht", der Adventsjodler und "Kinder tragen Licht ins Dunkel" wurden mit Gitarre, Querflöte, Trommel und Akkordeon begleitet. Beim rhythmisch vorgetragenen "This little light of mine" klatschten die Zuhörer sogar mit.

Der örtliche Kirchenchor, den Ludwig Wendl dirigierte, setzte mit "Zusammenwachsen" und "Eingeladen zum Fest" einen weiteren Akzent, bevor der Männerchor - diesmal unter Leitung von Josef Bäumler - "Des Herren Ankunft" und "Hört den Ruf der heil'gen Nacht" eindrucksvoll erklingen ließen. Der Satz "Engel auf den Feldern singen" von Richard Waldmann rundete diesen Abschnitt ab. Ein Klassiker für die Orgel bot Monika Peter mit dem Präludium für die Weihnachtszeit dar, ehe der Kirchenchor mit "O Bethlehem, du kleine Stadt" und "Machet die Tore weit" sang. Ulla und Franz Weiß stimmten mit "Nun es nahen sich die Stunden" und der mundartlichen Weise von der "Heiligen Nacht" auf das Weihnachtsfest ein.

Eine letzte Herausforderung für den Männerchor war ein Satz "Heilig, heilig, heiliges Paar" aus Spanien, bevor mit "Leise rieselt der Schnee" und einem gemeinsamen Schlusslied das Konzert zu Ende ging.
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