Anscheinend sind die Hahnbacher sehr zufrieden mit den Verhältnissen in ihrer Gemeinde. Denn es
Rekordausgaben für Brandschutz

Lokales
Hahnbach
23.11.2015
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war kein einziger Antrag eingegangen für die eher mittelmäßig besuchte Bürgerversammlung.

(ibj) Bürgermeister Bernhard Lindner gab einen Überblick über das Leben in Hahnbach und ließ keine Frage offen. Besonders stellte er das kollegiale Verhältnis über Parteigrenzen hinweg im Marktgemeinderat heraus. Für dessen Zusammenkünfte wurde der Sitzungssaal mit neuer Möblierung und Präsentationstechnik ausgestattet.

Insgesamt 83 Beschäftigte

Zur Bewältigung der gemeindlichen Aufgaben stehen einschließlich Wasserwacht und Aushilfen 83 Beschäftigte zur Verfügung. Die Einwohnerzahl ist seit Jahresbeginn von 4919 auf 4940 angestiegen bei 35 Geburten, 32 Sterbefällen und 22 Eheschließungen. Bei den Rekordausgaben für den Brandschutz in Höhe von 535 000 Euro schlug die Beschaffung eines Löschfahrzeugs mit 420 000 Euro zu Buche. Die Friedhofserweiterung hat sich laut Lindner erledigt. Die Grabgebühren können beibehalten werden.

Die Marktgemeinde lässt sich die Vereinsförderung jährlich rund 100 000 Euro kosten. An der kostenlosen Überlassung der Josef-Graf-Halle für Vereinsveranstaltungen will man festhalten. Mit 4650 Gästen ist das Hallenbad relativ stabil besucht. Im Eingangsbereich soll eine Rollstuhlrampe errichtet werden. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die Zillenfahrten auf der Vils. Mit 112 Buchungen war das Schiff so oft wie noch nie im Einsatz, so dass 2016 ein zusätzliches Boot beschafft werde.

Im Baugebiet Ursulapoppenricht IV (Lohweg) sind von den 20 Parzellen noch zwei zu haben. Im Baugebiet Hahnbach West III kann im ersten Abschnitt mit 30 Parzellen nach der Erschließung ab dem zweiten Halbjahr 2016 die Bebauung beginnen. Die Kosten für den Unterhalt von 43 Kilometern Orts- und 96 Kilometern Gemeindeverbindungsstraßen sowie 294 Kilometern öffentlichen Feld- und Waldwegen fielen aus Sicht des Rathauschefs wegen der Eigenleistungen des Bauhofes mit 125 000 Euro relativ gering aus. Der Einsatz von fünf mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten mit aufleuchtenden Anzeigen an den Ortseingängen trägt laut Lindner zur Beruhigung des Verkehrs bei.

Kein Heizöl mehr nötig

Durch die Nutzung von Abwärme aus der Verstromung der Biogasanlage Kötzersricht ist seit drei Jahren für die Beheizung von Schule, Josef-Graf-Halle, Rathaus, Kindergarten/Pfarrsaal, Vereinsgemeinschafts-/Feuerwehrhaus, Stricker-Anwesen, Amberger Tor, Seniorenwohnungen und Sparkassengebäude kein Heizöl mehr nötig. Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED im gesamten Gemeindebereich sorgt für eine Energieeinsparung von jährlich 240 000 Kilowatt. Die Umrüstung der Castor-Leuchten steht bevor.

Geplant ist, mit einem langfristigen Konzept zum Projekt "Vils erleben" im Bereich vom Mühlsteg bis zum Steg in der Au und der Gockelwiese den Freizeit- und Wohnwert im Marktbereich zu erhöhen.
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