Bauernhof ganz digital

Unter der Leitung des CSU-Ortsvorsitzenden Dominik Obermeier (rechts) und Kreisrat Michael Mertel (Sechster von rechts) besuchte die JU Gebenbach den Familienbetrieb von Josef Rauch (Zweiter von rechts) in Hahnbach. Er zeigte, wie moderne Landwirtschaft funktioniert. Bild: ssi
Lokales
Hahnbach
18.09.2015
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Wie Digitalisierung das Leben der Menschen erleichtern kann, das hat sich die Junge Union (JU) Gebenbach zeigen lassen. Und zwar an einem Ort, an dem man vermutlich nicht zuerst danach gesucht hätte: Auf einem Bauernhof.

Der Betrieb der Familie Rauch hatte den CSU-Nachwuchs in ihren Stall nach Hahnbach geladen. Und siehe da: Ohne modernste Technik geht hier nichts mehr. Vom Melkroboter über den Futterautomaten bis zum Abräumer für den Kuhmist hat sie hier Einzug gehalten. "Das schafft zum einen Arbeitserleichterung, aber auch die Tiere profitieren von der Technik", erklärte Josef Rauch. Zum Beispiel von der Beregnungsanlage für besonders heiße Tage. Im Hitzesommer eine echte Wohltat.

Die Digitalisierung steckt bei den verschiedenen Anlagen im Detail: So wird zum Beispiel beim Melken jede Kuh durch ihr Halsband automatisch erkannt. Abstand der Zitzen, die Maße der Kuh und noch viele weitere Daten sind hier gespeichert. Das Vereinfacht den Melkvorgang, verbessert aber auch die Aufzeichnung und spätere Analyse, erklärte Rauch. Danach geht es für die Tiere weiter in den automatischen Wellnessbereich mit Massagebürsten.

Die JU-ler um ihren Ortsvorsitzenden Dominik Obermeier waren fasziniert: "Die Industrialisierung und Digitalisierung hat auch vor der Landwirtschaft nicht Halt gemacht. Dadurch entstehen natürlich Wettbewerbsvorteile, gerade was den Export unserer bayerischen Landwirtschaft betrifft." Auch Kreisrat Michael Mertel zeigte sich begeistert: "Früher war Landwirtschaft reine Handarbeit. Bauern wie Josef Rauch, die aufgeschlossen sind und moderne Technik in die Arbeitsabläufe einfließen lassen, legen den Grundstein für die Digitalisierung der Landwirtschaft."

Und dass es bei Familie Rauch so weitergeht, dafür werden die beiden Söhne sorgen. Sie sind gelernte Landwirte und wollen den Betrieb später einmal übernehmen.
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