Beim Abschuss klare Vorgaben

Lokales
Hahnbach
13.10.2015
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Mit dem Kanon "Lobet und preiset ihr Völker den Herrn" eröffneten die Senioren im voll besetzten Pfarrsaal ihre Erntedankfeier. In einem Gedicht wies Bärbel Iberer auf die Schönheiten und den Erholungswert des Waldes hin. Nach Kaffee und Apfelkuchen in allen Variationen brachte Hegegemeinschaftsleiter und Jäger Georg Geilersdörfer den Besuchern die Jagd rund um Hahnbach näher. Mit den Revieren Adlholz, Hahnbach, Schönlind, Iber, Süß und Weißenberg umfasst das Gebiet der Hegegemeinschaft Hahnbach 5792 Hektar. Während früher die Jagd zum Überleben der Menschen gedient habe, sorge sie heutzutage für einen passenden Wildbestand und eine gesunde Natur. Das jagdliche Handeln orientiere sich an den Vorgaben der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes. Durch Abschusspläne sei der Jäger bezüglich der Zahl der zu erlegenden Tiere an klare Vorgaben gebunden. Der zurückgehende Niederwildbestand sei wesentlich auf die intensive landwirtschaftliche Nutzung zurückzuführen, während beim Schwarzwild die Population ständig zunehme. Der Referent wies auf die Vorzüge von Wildbret aus der Region hin. Dies sei ein natürliches und hochwertiges Produkt mit vielen Nährstoffen.
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