Bewährte Klammer für Vereine

Viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe wünschten Bürgermeister Bernhard Lindner (links) und HKA-Vorsitzender Franz Erras (rechts) den neuen Vereinsvorsitzenden (ab Zweiter von links): Josef Erras (Jägerkameradschaft), Angelika Roderer-Bauer (Siedlergemeinschaft und CSU Ursulapoppenricht) und Josef Moosburger (Obst- und Gartenbauverein). Bild: ibj
Lokales
Hahnbach
23.04.2015
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Auf ein aktives Jahr blickte der Hahnbacher Kulturausschuss (HKA) in seiner Frühjahrsversammlung im Gasthof Ritter zurück. Aus den von der Marktgemeinde zur Verfügung gestellten Mitteln gab es Zuschüsse in Höhe von 5620 Euro an 36 Vereine und Gruppierungen.

Vorsitzender Franz Erras bezeichnete den Adventsmarkt auf dem nördlichen Kirchplatz als großen Erfolg. Er soll in dieser Form beibehalten werden. Der Neujahrsempfang des HKA könnte weiterhin im zweijährigen Turnus im Pfarrsaal stattfinden. Für den Gemeindeball hätte man sich mehr Besucher gewünscht, ließ er wissen.

Lob für den Faschingszug

Umso größer sei dafür die Freude über den gelungenen Faschingszug mit der Beteiligung von 48 Gruppen mit abwechslungsreichen Themen gewesen. Es seien keine negativen Vorkommnisse bekannt geworden. Besonders dankte Erras dem SV Hahnbach mit seinem Team um Claudia Graf für die Organisation des Kinderfaschings. Allgemeine Zufriedenheit herrschte über den Zuspruch in den umliegenden Gemeindeteilen. Die finanzielle Unterstützung solle beibehalten werden.

Im Kassenbericht schilderte Willi Hofmann als größeren Ausgabeposten den Zuschuss an Vereine für oftmalige Beteiligung am Ferienprogramm. Daran brauche nichts geändert werden.

Als größere Veranstaltungen sind heuer das Floriani-Amt mit Fahrzeugsegnung der FFW Hahnbach, das 90-jährige Gründungsfest des Schützenvereins Süß und das 125-jährige Bestehen der FFW Mimbach-Mausdorf in der Vorbereitung. Die neuen Vereinsvorsitzenden hatten die Möglichkeit, sich und ihre Vorhaben vorzustellen. Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete den HKA mit seinen "Ankerveranstaltungen" als Klammer im Vereinsleben der Gemeinde. Zum Neujahrsempfang teilte er mit, dass dieser künftig am frühen Abend des Drei-Königs-Festes laufen soll, um eine Kollision mit den Festgottesdiensten zu vermeiden.

Meldung an Gemeinde

Für die übrigen Veranstaltungen wurde der Wunsch nach einer besseren Terminabsprache geäußert. Der sicherste Weg gegen Überschneidungen sei eine Meldung bei der Gemeinde. Für Mitteilungen an Vereine sollen die E-Mail-Adressen mitgeteilt werden.

Pfarrer Dr. Christian Schulz bat die Verantwortlichen, zur Gestaltung von Festgottesdiensten für Vereinsfeiern rechtzeitig mit ihm in Verbindung zu treten. Die Vermutungen über Beeinträchtigungen im Umfeld des Adventsmarktes seien unbegründet. Aus seiner Sicht könne er so beibehalten werden.
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