CSU-Dank an einige Urgesteine

Lokales
Hahnbach
03.11.2014
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Teilweise trugen sie Jahrzehnte Verantwortung für die Geschicke ihrer Marktgemeinde. Mit der letzten Kommunalwahl aber gaben sie den Stab weiter. Jetzt dankte die CSU ihren ausgeschiedenen Markträten.

Bescheiden, aber würdig wurden die Räte und Ex-Bürgermeister Hans Kummert aus ihrer politischen Verantwortung verabschiedet. Der neue CSU-Fraktionsvorsitzende, Dominik Sachsenhauser, bedankte sich bei seinem Vorgänger Georg Götz für das Engagement. Auf seinen Einsatz gehe das gute Wahlergebnis zurück.

CSU-Vorsitzender Georg Götz stellte die Arbeit der Ausgeschiedenen heraus. Berufliche Gründe waren für Michael Böhm maßgeblich, nach sechs Jahren nicht mehr zu kandidieren. Seine Kreativität, besonders in Bauangelegenheiten, sei dem Gremium oftmals zugutegekommen. Als "soziales Gewissen" bezeichnete Götz Josef Hirsch. Zwölf Jahre galt dessen Einsatz besonders der älteren Generation. "Seine Ziele verfolgte er mit Herzblut und sollten auch vom neuen Gremium im Auge behalten werden", so der Sprecher.

Roswitha Hubmann zog sich nach 18 Jahren im Gemeinderat und Kreistag zurück. Das besondere Interesse der ehemaligen Kreisbäuerin galt der Landwirtschaft. Ihre Unterstützung bei der Hochwasserfreilegung, dem Bau des Jugendheimes und des Dorfplatzes mit Backofen haben Iber zu einem Vorzeigedorf gemacht. Ebenso 18 Jahre war Otto Weiß im Gremium. Als Vorsitzender der CSU Iber brachte er sich im Bau- und Umwelt-, im Rechnungsprüfungsausschuss und im Aufsichtsrat der Nahwärmeversorgung Markt Hahnbach ein.

Hans Koch aus Süß war seit 1995 Marktrat. Mit seinem Humor und pädagogischem Geschick habe er zum angenehmen "Betriebsklima" beigetragen und sich in den unterschiedlichen Ausschüssen zur Verfügung gestellt. Als Urgestein Hahnbacher Gemeindepolitik wurde Norbert Bösl bezeichnet. Nach 30 Jahren stellte er sich nicht mehr zur Verfügung. Zwölf Jahre vertrat er die Belange der Partei als Fraktionssprecher. Gewissenhaftigkeit, Ehrlichkeit und Loyalität zeichneten ihn aus. Besonderen Einsatz widmete er den Dörfern Süß und Irlbach.

Auf 24 Jahre Kommunalpolitik brachte es Hans Kummert. Nach dem Tod von Josef Graf nahm er 2003 die Geschicke der Marktgemeinde in die Hand. Dabei zeichneten ihn Geradlinigkeit und Offenheit aus. Mit Projekten wie Netto-Kreisel, Verlegung unterer Marktgraben, Radweg nach Rosenberg, Ausweisung neuer Baugebiete und Bau der Kinderkrippen machte er sich einen Namen. Im Kreistag vertritt er weiterhin die Belange seiner Heimat. Bürgermeister Bernhard Lindner dankte allen für ihr Engagement. Mit der gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Räten erhoffe er sich eine weitere Aufwärtsentwicklung der Marktgemeinde.
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