Dem Geräuschpegel nach zu urteilen gab es bei
Menschliche Versorgung

Lokales
Hahnbach
20.05.2015
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Kaffeeduft und frischen Brötchen viel Gesprächsstoff beim Frühstück der Frauen-Union im Hanserl-Stodl.

(ibj) Vorsitzende Evi Höllerer freute sich über den guten Besuch und stellte die bevorstehenden Veranstaltungen bis zum Herbst vor. Altbürgermeister Hans Kummert und Kulturausschussvorsitzender Franz Erras waren als Vertreter der Männerwelt zugelassen.

Der Vorstand des Kommunalunternehmens Krankenhäuser im Landkreis, Klaus Emmerich, widmete sich dem Thema "Ein Kommunalunternehmen im Umbruch". Im Jahre 2005 seien in der nördlichen Oberpfalz noch 16 Krankenhäuser in Betrieb gewesen. Bis 2011 sei der Bestand auf elf Kliniken zurückgegangen. Der anhaltende Trend müsse vor dem Hintergrund massiv veränderter gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen gesehen werden. Manche der noch bestehenden Krankenhäuser seien einen Sparprozess eingegangen.

Aus der Sicht des Referenten geht es darum, im Bereich der Behandlungsmöglichkeiten so breit wie möglich, intensiv und qualitativ hochwertig aufgestellt zu sein. "Ein Krankenhaus muss sich für die Patienten ganzheitlich verantwortlich fühlen", betonte er.

Der Landkreis investiere immer noch große Summen, um im St.-Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg und in der St.-Johannes-Klinik Auerbach eine umfassende und individuelle Behandlung sicherzustellen. Eine enge Partnerschaft mit dem benachbarten Amberger Klinikum St. Marien trage dazu bei.

Neben Qualität stehe eine "menschliche Versorgung" an oberster Stelle - und das in Wohnortnähe bei hoher Verantwortung gegenüber den Patienten mit ausreichendem und qualifiziertem Pflegepersonal. Bezugnehmend auf die Ethik-Kommission müsse auch stets bedacht werden, "dass das medizinisch Mögliche nicht stets zum Wohle des Patienten ist". Laut Emmerich stellen die beide Krankenhäuser des Landkreises einen bedeutenden Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor dar.
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