Der Eine-Welt-Stand auf dem Frohnberg beweist, dass der Markt dafür da ist
Wirtschaft sollte fair sein

Der Stand des Eine-Welt-Ladens war das Ziel mancher Stammkunden und auch vieler neuer Interessenten. Hier schaute auch mal Alfons Nagler vorbei, der für die Bolivienhilfe sogenannte Spartiere drechselt und im fairen Handel zu Kauf anbietet. Bild: mma
Lokales
Hahnbach
25.08.2015
13
0
Die Familien Schuster und Hirsch betreuten auf dem Frohnberg auch heuer ebenso zuverlässig wie erfolgreich den Verkaufsstand mit Kommissionswaren aus dem Eine-Welt-Laden Sulzbach-Rosenberg. Die ehrenamtlichen Chefinnen Johanna Sand und Irmgard Renner freuten sich, dass die Zusammenarbeit - wie gewohnt - hervorragend geklappt hat.

Besonders beliebt waren in diesem Jahr angebotene Lederwaren. Vor allem kamen kleine Geldbörsen aus Indien bei Frohnberg-Besuchern gut an. Sogenannte Sorgenpüppchen aus Guatemala - feiner, handgemachter Schmuck - und bei der großen Hitze Fächer aus Indonesien stellten sich gleichermaßen als ein wahrer Verkaufsrenner dar.

Neu im Sortiment

Der Stand hatte auch Kulinarisches im Sortiment. Weine aus Chile und Südafrika waren gefragt, aber auch die neue Banalade (zimtgewürzter Fruchtaufstrich) oder Honig aus Mexiko sowie fairer Kaffee und Tee in reicher Auswahl. Mancher Haushalt deckte sich auch mit Gewürzen, Taschen, Grillhandschuhen, Topflappen oder einer Schürze ein.

Die handgedrechselten Spartiere von Alfons Nagler oder kunsthandwerkliche Karten von Elisabeth Künzl waren ebenso gefragt, wie Informationsmaterial über die Herkunft und Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Waren. Einig waren sich alle, dass es wichtig sei, Produzenten ganz generell faire Preise sowohl in Deutschland als auch in Übersee zu bezahlen, um vor allem Kleinbauern eine echte Perspektive zu bieten.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.