Der Süden dominiert

Lea Borawski (Mitte) vom SV Hahnbach stellt den Ball für Sina Ströhl. Die Mannschaft von Trainerin Elisabeth Lederer (Mitte hinten) wurde bei der bayerischen U 12-Meisterschaft in der heimischen Josef-Graf-Halle Neunter und war damit bestes Team aus dem Norden des Freistaates. Bild: Ziegler
Lokales
Hahnbach
24.03.2015
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Die Volleyballerinnen aus Oberbayern, Schwaben und Niederbayern räumen bei der bayerischen U 12-Meisterschaft ab. Gastgeber SV Hahnbach ist beste Nordmannschaft, verpasst sein Ziel aber knapp.

Wie erwartet gewannen die Hahnbacherinnen das Auftaktspiel in der Josef-Graf-Halle gegen den TB Weiden (Achter der nordbayerischen Meisterschaft) klar mit 2:0. Aber genauso klar verloren sie die Partien gegen den TSV Dingolfing und die Rote Raben Vilsbiburg. Der agilen Spielweise beider Mannschaften hatten die Hahnbacher nicht viel entgegenzusetzen. "Wir müssen viel frecher spielen und die Löcher der Gegner gnadenlos ausnutzen", impfte SVH-Trainerin Elisabeth Lederer ihren Spielerinnen Lea Borawski, Mandy Duric, Kathi Fenk und Sina Ströhl ein.

Als Gruppendritter traf der Gastgeber im Überkreuzspiel auf den MTV Rosenheim. Die Hahnbacherinnen kämpften bis zum Umfallen, gaben zwar den ersten Satz mit 21:25 ab, gewannen dann aber den zweiten mit 25:20. Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und gut gesetzte, sehr kurze Bälle entschieden letztendlich den Tiebreak für Rosenheim. Damit verpassten die Hahnbacherinnen ihr Ziel, unter die besten Acht zu kommen, konnten sich aber damit trösten, dass alle Nordmannschaften um die Plätze 9 bis 16 spielten. "Dann haben wir wenigstens wieder Gegner, die wir schlagen können und die Mädchen gehen mit positiven Erlebnissen aus der Meisterschaft", sagte Lederer.

Und so war es auch: Sowohl gegen den FC Dombühl, als auch gegen SC Memmelsdorf gelangen klare Siege und die Hahnbacherinnen konnten die variantenreiche Spielweise schon umsetzen, die ihnen tags zuvor von den Südmannschaften gelehrt wurde. Das Spiel um Platz neun war dann die Wiederholung des Finales der nordbayerischen Meisterschaft, SV Hahnbach gegen TV Bad Windsheim. Beide Teams wollten unbedingt gewinnen und so ging der Ball oft sehr lange hin und her. Der SVH gewann den ersten (25:16), der TV den zweiten Satz (25:15). Auch der Tiebreak war nichts für schwache Nerven. Bad Windsheim führte bereits mit 13:8, ehe Hahnbach Punkt um Punkt aufholte und schließlich glücklich mit 17:15 gewann.

Jugendvolleyball vom Feinsten wurde den Zuschauern im Spiel um Platz drei und im Finale geboten. Druckvolle, platzierte Aufschläge, Lobs, Angriffsschläge und vor allem eine wahnsinnig schnelle Feldabwehr. "Einfach toll, was die Spielerinnen und Trainer in Vilsbiburg, Straubing, Mauerstetten und München leisten", sagte Lederer. Das Finale gewann der TSV TV München mit 2:1 gegen die körperlich unterlegenen Mädchen aus Mauerstetten.
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