Die letzte Chance

Mächtig strecken müssen sich die Hahnbacher Volleyballerinnen (im Bild von links Stephanie Wittmann, Veronika Dehling und Cornelia Sollfrank), um auch in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen zu können. In der Relegation trifft die Mannschaft von Trainer Sigi Meier auf die Bayernliga-Vizemeister TSV Ansbach und SV Mauerstetten. Bild: Ziegler
Lokales
Hahnbach
17.04.2015
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Was sie in 18 Saisonpartien nicht schafften, wollen die Hahnbacher Regionalliga-Volleyballerinnen nun in zwei Relegationsspielen perfekt machen. Trainer Sigi Meier weiß, dass es schwer wird mit dem Klassenerhalt und zählt drei Gründe auf.

Der Tabellenachte der Volleyball-Regionalliga Südost trifft am Sonntag, 19. April, in Ansbach auf die Vizemeister der Bayernliga Nord und Süd, den TSV Ansbach und den SV Mauerstetten. Die Hahnbacherinnen haben sich unter der Federführung von Libera Johanna Arndt in Vertretung des privat verhinderten Trainers Sigi Meier gewissenhaft auf die finalen Spiele um den Klassenerhalt vorbereitet. Zusammen mit ihrem Coach werden sie alles versuchen, um auch in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wird die Relegation für Meier diesmal besonders knifflig.

Zum einen steigen aus der 3. Liga drei bayerische Vereine in die Regionalliga Südost ab, so dass sich nur der Sieger der Relegation sicher sein kann, in der kommenden Saison in der vierthöchsten deutschen Liga auflaufen zu dürfen (im vergangenen Jahr schafften alle drei Teams aus der Relegation den Sprung in die Regionalliga). Zum anderen belegten die Aufsteiger aus dem Süden in diesem Jahr die Plätze eins und zwei (Esting und Obergünzburg), was für die Qualität der Bayernliga Süd spricht. Aus diesem Grund liegt die Favoritenrolle ganz klar bei den Allgäuerinnen aus Mauerstetten, die vor zwei Jahren ganz knapp in einem Entscheidungsspiel am TB/ASV Regenstauf scheiterten.

Zudem müssen die Hahnbacherinnen auch am Sonntag auf die verletzte Kapitänin Anna Dotzler, die ebenfalls verletzte Julia Piater und die beruflich verhinderte Sandra Ringel verzichten. Marina Feicht und Juliane Niebler gehen angeschlagenen in die Begegnungen.

Da die zweite Mannschaft gleichzeitig um den Aufstieg in die Landesliga Nordost in der heimischen Josef-Graf-Halle spielt, stehen auch keine Spielerinnen dieses Teams für die erste Mannschaft zur Verfügung. Weil die Nachwuchsspielerin Lorena Tilgen ebenfalls verhindert ist, müssen die verbleibenden Spielerinnen Johanna Arndt, Veronika Dehling, Marina Feicht, Doris Maget, Katharina Maier, Juliane Niebler, Cornelia Sollfrank, Christina Winkler und Stephanie Wittmann versuchen, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Spielbeginn in der Turnhalle an der Schreibmüllerstraße 10 in Ansbach ist um 11 Uhr mit der Begegnung Ansbach gegen Mauerstetten.

Für die Hahnbacherinnen wird es dann gegen 13 Uhr ernst mit dem Spiel gegen den Verlierer der ersten Partie, bevor nach dem Spiel gegen den Sieger aus Spiel eins feststeht, wer in der kommenden Saison in der Regionalliga antritt.
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