Die stillen Helfer

Lokales
Hahnbach
05.01.2015
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Es ist eine Geste der politischen Gemeinde, um die Bedeutung zu unterstreichen: Blutspenden ist unverzichtbar.

Deshalb nutzt der Marktrat seine Jahresabschlusssitzung auch dazu, Frauen und Männer, die regelmäßig und oft seit Jahrzehnten diesen Weg der individuellen Hilfe zugunsten der anonymen Allgemeinheit gehen, auszuzeichnen.

Bürgermeister Bernhard Lindner dankte den Spendern für deren verantwortungsvolles Engagement für Leben und Gesundheit der Anderen. Mit ihrer Uneigennützigkeit träten sie unauffällig und unspektakulär in nicht wenigen Fällen sogar als Lebensretter in Erscheinung. Der aktuelle Rot-Kreuz-Slogan "Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit - Schenke Leben, spende Blut" sei der griffige Appell dazu. Lindner dankte zugleich den ehrenamtlichen Helfern, die den Blutspendedienst schon seit Jahrzehnten in Hahnbach zuverlässig aufrechterhalten würden.

Akt der Nächstenliebe

Für das BRK verdeutlichte Josef Hirsch die Wichtigkeit dieser medizinisch unverzichtbaren Dienstleistung. Eine Vielzahl von Kranken und Verletzten verdanke Spenderblut ihr Leben, hob er hervor. An vier Spendeterminen hätten sich im vergangenen Jahr in Hahnbach 409 Menschen Blut abzapfen lassen. Das könne ausdrücklich auch als ein Akt der Nächstenliebe betrachtet werden. Bei der Gemeinde bedankte sich Hirsch für die jeweilige Überlassung der nötigen Räume.

Für 50-maliges Blutspenden wurden Sabine Gnan und Werner Koller geehrt. 75 Mal kamen bereits Armin Kraus, Karl Heinz Rau und Thomas Schober. Auf 100 Mal brachten es Josef Adam, Alfons Mertel und Helmut Wawersig, 125 Einträge in ihrem Blutspendepass haben Georg Ertl, Gerhard Siegert, Christian Weiß und Georg Weiß.
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