Direktabstieg unmöglich

Außenangreiferin Marina Feicht vom SV Hahnach (links vorne) versucht den Zweierblock des TSV Obergünzburg zu überloben, beobachtet von Libera Johanna Arndt, Mittelblockerin Cornelia Sollfrank und Mannschaftsführerin Katharina Maier (rechts daneben). Bild: Ziegler
Lokales
Hahnbach
23.02.2015
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Ein Schock zu Beginn des Spiels und eine gute Nachricht aus Nürnberg bilden den Rahmen einer schnellen Volleyballpartie in Hahnbach.

Auch im Rückspiel unterlagen die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in der Regionalliga Südost dem Tabellenzweiten TSV Obergünzburg mit 0:3 Sätzen. Und wie im Allgäu waren alle drei Sätze hart umkämpft (25:20, -22, -23). Da Kontrahent Bamberg gegen Spitzenreiter Esting ebenfalls mit 0:3 verlor, beträgt der Abstand auf den den Ligaerhalt sichernden Platz sieben weiterhin fünf Punkte.

Für die Vilstalerinnen begann die Partie mit einem Schock. Kurz vor Spielbeginn zog sich Julia Piater beim Einschlagen einen Muskelfaserriss zu. Somit fiel auch die zweite etatmäßige Mittelblockerin aus, nachdem sich Juliane Niebler bereits am Freitag krankheitsbedingt abgemeldet hatte. Ohnehin verzichten muss das Team bis zum Saisonende auf Kapitänin Anna Dotzler.

Hahnbachs Trainer Sigi Meier beorderte Diagonalangreiferin Cornelia Sollfrank auf die für sie ungewohnte Position, die zweite Mitte besetzte er mit Sandra Ringel. Beide steigerten sich im Laufe der Begegnung und überzeugten durch gute Blockarbeit und variable Schnellangriffe. Dass es trotzdem zu keinem Satzgewinn für den SVH reichte, war wieder einmal der schwankenden Aufschlag-, Annahme- und Angriffsleistung geschuldet. Im ersten Durchgang konnte sich der Gegner dadurch von 6:6 auf 10:6 absetzen und hielt diesen Vorsprung bis ins Ziel.

Im zweiten Abschnitt ging dann bei den Vilstalerinnen zu Beginn rein gar nichts zusammen. Schnell lagen sie trotz zweier Auszeiten bei 0:4 und 4:11 mit 8:21 im Hintertreffen, ehe zwei Aufschlagserien von Doris Maget zum 14:21 und von Cornelia Sollfrank zum 21:22 führten. Letztlich aber machten die Allgäuerinnen den Sack durch ihre clevere Spielweise mit 22:25 zu. Der dritte Satz war dann über weite Strecken ausgeglichen. Die SVH-Damen konnten einen zwischenzeitlichen Rückstand von vier Punkten wieder egalisieren, um dann doch mit 23:25 den Kürzeren zu ziehen.

Bei noch drei ausstehenden Spielen wird es für die Hahnbacherinnen nun sehr schwer, die unbeliebte Relegation zu vermeiden. Durch die gleichzeitige Niederlage von Nürnberg ist aber zumindest der direkte Abstieg nicht mehr möglich.

SV Hahnbach: Johanna Arndt, Veronika Dehling, Marina Feicht, Doris Maget, Katharina Maier, Sandra Ringel, Cornelia Sollfrank, Christina Winkler, Stephanie Wittmann.
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