Ein eigener "Soli"

Lokales
Hahnbach
12.05.2015
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Die Großbaustellen sind abgeschlossen, trotzdem soll der Förderverein weiterbestehen. Dies ist der Wunsch von Pfarrer Dr. Christian Schulz.

Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Jakobus und der Wallfahrtskirche auf dem Frohnberg im Gasthaus Hanserl sprach Vorsitzender Franz Erras von einem geringfügigen Rückgang auf derzeit 243 Mitglieder. In den 13 Jahren seines Bestehens habe der Verein bisher aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden insgesamt 253 000 Euro an die Kirchenstiftung übergeben. Als herausragende Aktion, um Geld zu erwirtschaften, bezeichnete Erras' Stellvertreter Josef Rauch die Organisation des Preisschafkopfs. Fast 14 000 Euro seien in den vergangenen elf Jahren zusammengekommen. Er kündigte an, dass diese Veranstaltung beibehalten werden soll.

Kirchenpfleger Konrad Huber führte aus, dass für die Pfarrkirche in absehbarer Zeit keine größeren Ausgaben erwartet würden. Anders hingegen bei der Frohnbergkirche - dort sei im Innenraum der Fußbodenbelag in einem schlechten Zustand. Bei einer kleinen Innenrenovierung müsse dieser erneuert werden. Huber kündigte an, dass dazu ein finanzieller Grundstock angespart werden soll. Bürgermeister Bernhard Lindner meinte, dass die Summen ein Wohlgefühl entfachen. Sie zu aktivieren, sei eine Kraftleistung gewesen. Der "Hahnbacher Solidaritätszuschlag" sei eine nachhaltige Einrichtung. Über die Pfarreiengemeinschaft mit Gebenbach und Ursulapoppenricht sagte Pfarrer Dr. Schulz, dass es für die Pfarrei Hahnbach keine Beeinträchtigungen gebe. Die "Pfarreigrenzen" könnten dadurch durchlässiger werden. Mögliche Veränderungen müssten mit Klugheit und Geduld angegangen werden.
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