Ein Punkt und alles ist gut

Die Hahnbacher Daniel Meyer (verdeckt), Franz Geilersdörfer, Michael Rösch und Christian Seifert (von links) umzingeln den Amberger Calvin Morin. Im Hinspiel gewann der SV Hahnbach gegen den FC Amberg II mit 4:2. Diesmal würde ein Unentschieden reichen - und der Klassenerhalt wäre perfekt. Bild: Ziegler
Lokales
Hahnbach
23.05.2015
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Die Situation ist kurios: Vor dem Bezirksligaderby haben der SV Hahnbach und der FC Amberg II jeweils 39 Zähler. Doch während die Gäste den Klassenerhalt bereits sicher haben, muss die Mannschaft von Trainer Stefan Fink noch zittern.

(nrö) Im letzten und entscheidenden Spiel in dieser Bezirksliga-Saison empfängt der SV Hahnbach am Samstag, 23. Mai, um 14 Uhr den FC Amberg II. Die Gäste haben die letzten drei Partien klar gewonnen und sich somit in Sicherheit gebracht. Bei einer Niederlage würden sie bei 39 Punkten stehen bleiben und der momentan auf dem Relegationsplatz rangierende SV Kulmain (36) könnte mit einem Sieg gegen den Meister DJK Gebenbach höchstens noch gleichziehen. Dann zählt der direkte Vergleich, den Amberg für sich entschieden hat.

Anders die Situation beim Gastgeber SV Hahnbach: Er hat gegen den SV Kulmain den schlechteren direkten Vergleich und könnte somit noch auf den Relegationsplatz rutschen. Deshalb ist diese Partie so enorm wichtig für die Heimmannschaft. Sie muss unbedingt noch einen Zähler holen, um alle Sorgen los zu sein.

Darauf hat Trainer Stefan Fink sein Team in dieser Woche eingeschworen. Die Mannschaft sollte engagiert und höchst konzentriert auftreten, um gegen die zuletzt sehr stark spielenden Amberger den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Der Kader bleibt weitgehend gleich, Christof Reichert ist leicht angeschlagen (sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig), jedoch kehrt Lukas Freisinger wieder zurück. Abends ist dann Saisonabschlussfeier der ersten und zweiten Mannschaft auf dem Sportgelände, zu der auch Gönner und Fans eingeladen sind.

Auch wenn es für den FC Amberg II um nichts mehr geht, Geschenke wird es keine geben: "Wir werden alles in die Waagschale werfen und schon aus Gründen der Fairness gegenüber den anderen Teams, keine Schützenhilfe leisten", sagt Trainer Tobias Pinzenöhler. "Es ist ein Derby und nachdem wir das Hinspiel zu Hause mit 2:4 verloren haben, ist durchaus Wiedergutmachung angesagt." Fehlen wird Lennard Meyer (familiäre Gründen), dafür rückt A-Junior Jeremy Schmidt ins Team.
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