"Einbeiner" am Netz

Lokales
Hahnbach
14.10.2015
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Libera Johanna Arndt zeigt beim ersten Auftritt des SV Hahnbach in der Bayernliga ihr ganzes Können in Form von Schnelligkeit, Übersicht und Reaktionsvermögen. Das Ergebnis überrascht nicht nur den Gegner VC Katzwang-Schwabach.

Start nach Maß für die Volleyballerinnen des SV Hahnbach in die Saison 2015/16: Mit einem in dieser Deutlichkeit nicht erwarteten 3:0-Erfolg über den Mitabsteiger VC Katzwang-Schwabach verbuchten die SVH-Damen die ersten drei Punkte auf der Habenseite.

Lange Ballwechsel

Mitentscheidend für den Spielausgang waren dabei einige lang umkämpfte Ballwechsel zu Beginn der Begegnung, die allesamt am Ende an den SVH gingen. So erarbeitete sich der SVH-Express gepaart mit einer guten Aufschlagstrategie eine deutliche Führung. Zuspielerin Katharina Maier setzte ihre Angreiferinnen Veronika Dehling, Anna Dotzler und Sandra Ringel auf den Außenpositionen variabel ein, so dass diese oft frei oder höchstens gegen einen Einerblock zum Abschluss kamen. Die Folge war ein klarer 25:9-Satzgewinn nach bereits 20 Minuten.

Julia, die Wand

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnten die Gäste die Partie zunächst ausgeglichener gestalten. Doch dann schlug die Stunde von Julia Piater im Mittelblock. Wie eine Wand stand sie am Netz und ein ums andere Mal prallte der Ball von ihren Händen direkt ins gegnerische Feld zurück.

Mit 25:14 ging auch der zweite Abschnitt an den SVH und damit war der Widerstand der Nürnberger Vorstädter gebrochen. Der SVH sprühte im dritten Satz nur so vor Spielfreude und zeigte den zahlreichen Zuschauern immer wieder schöne Kombinationen bis hin zum "Einbeiner" durch Schnellangreiferin Cornelia Sollfrank.

Nur noch 16 Minuten

Gerade mal 16 Minuten benötigten die Vilstalerinnen unter dem Jubel der Mitspielerinnen Annika Markert und Lorena Tilgen, um mit 25:7 den Sack zum 3:0-Endstand zuzumachen. Trotz des klaren Sieges mit 75:30 Ballpunkten wollte Trainer Sigi Meier diesen aber nicht überbewerten: "Wir haben einen Sahnetag erwischt und die Mädels von Peter Frischeisen haben sich unter Wert verkauft. Die Saison ist noch lang. Am Samstag in Marktredwitz wird sich zeigen, was dieser Sieg wert war."
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