Eine Serie reißt im Spitzenspiel

Mächtig strecken müssen sich die Hahnbacher Volleyballerinnen im Heimspiel gegen N. H. Young Volleys. Der Spitzenreiter aus Neudrossenfeld und Hollfeld ist in dieser Saison noch ungeschlagen, die Gastgeberinnen - im Bild von links Katharina Maier, Cornelia Sollfrank und Johanna Arndt - allerdings in eigener Halle noch ohne Niederlage. Bild: Ziegler
Lokales
Hahnbach
10.12.2015
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Zweiter gegen Vierter, Dritter gegen Erster: Brisanter könnte der letzte Vorrunden-Spieltag in der Volleyball-Bayernliga Nord Frauen nicht sein.

Ein glückliches Händchen hatte der Staffelleiter bei der Gestaltung des Spielplans. Denn zum Hinrundenfinale erwartet die VGF Marktredwitz (2.) den TSV Eibelstadt (4.) und der SV Hahnbach (3.) die N.H. Young Volleys (1.). Die Partie in der Hahnbacher Josef-Graf-Halle beginnt am Samstag, 12. Dezember, um 19 Uhr.

Eine Serie wird an diesem Abend dann in jedem Fall reißen. Die Vilstalerinnen haben in dieser Saison zu Hause noch kein Spiel verloren, Neudrossenfeld/Hollfeld ging in der gesamten bisherigen Vorrunde immer als Sieger vom Platz. Lediglich gegen Eibelstadt und Feucht gab der Tabellenführer jeweils einen Punkt bei den beiden 3:2-Siegen ab. Die Hahnbacherinnen zogen beim Tabellenzweiten VGF Marktredwitz mit 1:3 den Kürzeren und konnten ersatzgeschwächt in Feucht nicht punkten. Bis auf Cornelia Sollfrank, die studienbedingt nicht zur Verfügung steht, kann SVH-Trainer Sigi Meier auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Sandra Ringel, die berufsbedingt zurzeit in Lübeck weilt, kommt auch dieses Wochenende wieder nach Hause, um ihr Team gegen den Ligaprimus zu unterstützen.

Zusammen mit Kapitänin Anna Dotzler und Annika Markert stehen damit drei Spielerinnen für den Außenangriff zur Verfügung. Den Mittelblock werden Julia Piater und Lorena Tilgen bilden, das Zuspiel Katharina Maier und Christina Winkler übernehmen. Auf der Diagonalposition ist Veronika Dehling gesetzt, ebenso Johanna Arndt als Libera. Mit einem Sieg würden die Hahnbacherinnen den Abstand auf den Spitzenreiter verkürzen und weiterhin ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden.

Dazu bedarf es allerdings einer ähnlich guten Leistung wie zu Saisonbeginn gegen Katzwang-Schwabach, als eine fast fehlerfreie Annahme- und Aufschlagleistung den Grundstein zum klaren 3:0-Erfolg legte. Hilfreich wäre auch die lautstarke Unterstützung der Zuschauer.
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