Erneut ein voller Erfolg war das Fest des Fischereivereins an der Hütte beim Gemeindeweiher. Das Sautrogrennen gewann das Team Max und Moritz. Klare Publikumslieblinge waren jedoch der "Froschkönig und seine Prinzessin".
Im Sautrog durch trübe Brühe

Lokales
Hahnbach
08.07.2015
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(mma) Über 40 Helfer hatten bereits am Tag zuvor Zelte, Tische, Theken, Verkaufsstände und eine Hüpfburg aufgebaut. Ebenso viele waren am Sonntag als dienstbare Geister und am Montag am Abbau beteiligt, und das in oft insgesamt über 20 Stunden pro Person.

Feuchte Olympiade

Umso glücklicher waren alle, dass ihre Arbeit nicht umsonst gewesen war und das Angebot des Vereins so gut angenommen wurde. Mittags- und Abendtisch waren fast restlos ausverkauft, ebenso das nachmittägliche Kaffee- und Kuchen-Büfett. Vorsitzender Helmut Kern freute sich über die zahlreichen Gäste aus nah und fern und übernahm auch gleich den ersten Teil der Moderation bei der feuchten Weiherolympiade.

"Betreten der Eisfläche auf eigene Gefahr!" konnten die Teams für das Sautrogrennen beim Einstieg lesen, und die Wassertemperaturen lagen tatsächlich gefühlt am Nullpunkt. Nur die Hälfte der angemeldeten Duos war auch tatsächlich erschienen. Doch die tapferen Helden, die antraten, hatten ebenso wie das zahlreiche Publikum reichlich Spaß im feuchten Element.

Den Weiher aufgewühlt

Jürgen Göpfert kommentierte in perfektem oberpfälzischen Sächsisch die verbissenen Kämpfe um Sekunden auf dem trüben Gemeindeweiher. "Es sieht scheiße aus, aber sie machen eine gute Figur", hörte man da, und immer wieder: "Passt aauf die Gehre aauf!" Die Jungs vom Burschenverein, die auf der Zielgeraden kenterten, verdonnerte er auch prompt zum "Arbeitseinsatz wegen Aufwühlens des Weihers".

Den ersten Preis erpaddelten sich schließlich Max und Moritz alias Maximilian Ertl und Helmut Dörr, das zweite Team des Fischereivereins. Aber auch alle anderen Teilnehmer schlugen sich tapfer. Das ortsbekannte Paar Lisl und Jürgen bekam für seine originelle Kostümierung wieder den Preis für Kreativität, obwohl die beiden wegen Unregelmäßigkeiten fast disqualifiziert worden waren. 2. Vorsitzender Christian König überreichte gespendete örtliche Delikatessen an die Gewinner. Da der vom Verein gestiftete Wanderpokal im Vorjahr zum dritten Mal und damit endgültig an die Wasserwacht gegangen war, stiftete "Ober-Neptun" Daniel Weidner eine neue Trophäe, die es im kommenden Jahr wieder zu erobern gilt.
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