Erster Saisonsieg sorgt für Aufwind beim SV Hahnbach - Nachbarduell gegen Vilseck
Mutmacher zur rechten Zeit

Lokales
Hahnbach
19.09.2015
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(nrö) Der SV Hahnbach erwartet am zehnten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Nord am Sonntag, 20. September (15 Uhr), auf der Josef-Trösch-Sportanlage im ewig jungen Nachbarduell den FV Vilseck. Der Landesliga-Absteiger, der vor der Saison einige Abgänge zu verkraften hatte, stellte in kurzer Zeit wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen.

Mit dem ersten Drittel der Saison kann FV-Trainer Thomas Daschner sehr zufrieden sein. Seine Mannschaft liegt nur zwei Zähler hinter Tabellenführer SV Sorghof auf Platz drei, punktgleich mit dem SV Schwarzhofen und dem FC Amberg II. Die bisherige Bilanz: Sechs Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage. Die gab es am dritten Spieltag ausgerechnet zu Hause (0:3 gegen SC Katzdorf). Seitdem ist der FV Vilseck ungeschlagen und kam zuletzt gegen einen der Topfavoriten, den SV Schwarzhofen, zu einem 2:2-Unentschieden. Zwei Abwehrfehler, die zu den Gegentreffern führten, kosteten den Sieg.

Anders ist die Situation beim SV Hahnbach. Nach neun Begegnungen liegt dieser mit lediglich acht Punkten auf einem enttäuschenden 14. Platz. Positiv war der erste Saisonsieg vergangenen Sonntag beim SVSW Kemnath. Dadurch wurde der Rückstand auf das Mittelfeld etwas verkleinert.

Dieser Erfolg gibt der Mannschaft sicherlich Aufwind und kam gerade zur rechten Zeit vor dem brisanten Vergleich mit Vilseck. Ein Problem der Gastgeber ist die mangelnde Chancenverwertung. Die zog sich wie ein roter Faden durch alle Begegnungen. Hoffnung macht aber, dass Sven Pilhofer wieder trifft: Er erzielte beide Tore in Kemnath. Verlass ist auch auf Torhüter Jakob Wismet, der mit tollen Paraden der Elf von Trainer Stefan Fink schon einige Punkte rettete.

Aufpassen müssen die Gastgeber auf die Offensive der Vilsecker. Mit Benedikt Herbrich und Stefan Liermann (je sieben Treffer) haben sie zwei gefährliche Angreifer in ihren Reihen. Auch den dynamischen Ex-Hahnbacher Christoph Dietrich darf man nicht aus den Augen verlieren. Wenn sich die Mannschaft stabilisiert und einige Spieler die offensichtliche Unsicherheit ablegen, dann ist gegen den favorisierten FV Vilseck durchaus eine Überraschung möglich.
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