Freie Wähler diskutieren aktuelle Themen aus Gemeinde
Wasser im Zentrum

Lokales
Hahnbach
07.03.2015
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Sauberes Trinkwasser ist für die Freien Wähler in Hahnbach ein absolut wertvolles Gut. Auf einer Arbeitssitzung diskutierten jetzt die Mitglieder über dieses und andere aktuelle Themen aus der Gemeinde.

Werner Wendl, der für die FW im Gemeinderat sitzt, lobte die gute allgemeine Infrastruktur in Hahnbach. Für Kinder und Jugendliche bestünden verschiedene Möglichkeiten wie der Kindergarten, die Schule, das Hallenbad und eine Vielzahl an Vereinen. Auch für die Senioren werde einiges geboten, wie Altennachmittage oder der Besuchsdienst. Lediglich die Wohnsituation sei für ältere Mitbürger ist nach wie vor nicht zufriedenstellend, bemerkte Wendl.

Wohnungen oft zu groß

Die Wohnungen seien oft zu groß und nicht altersgerecht gestaltet. Hier gelte es, eine klare Verbesserung herbeizuführen in Form von kleinen, altersgerechten Wohnungen. Und da sehen die Freien Wähler die Gemeinde in der Pflicht, entsprechende Investoren zu finden. "Wir sind der Meinung, dass für diese Art von Wohnungen genügend Käufer oder Mieter vorhanden sind, das Seniorenheim der Bürgerspitalstiftung ist dafür der beste Beweis", so Wendl.

Ein weiterer Punkt der Sitzung war ein verbesserter Trinkwasserschutz. Intensiv genutzte Ackerflächen in und um das Wasserschutzgebiet sollten mit Bodenproben überwacht oder mit Ausgleichszahlungen abgelöst werden. Dies sei bereits in vielen Gemeinden und Zweckverbänden gängige Praxis. Hans Koch erklärte, dass er dem Haushaltsplan 2015 im Gemeinderat nicht zustimmen werde, wenn für diese Maßnahmen keine Gelder eingeplant werden. Der Erhalt eines sauberen Trinkwassers, auch für zukünftige Generationen, habe oberste Priorität.

Bäume nicht schneiden

Ein weiterer Punkt war das Ausschneiden von Hecken und Bäumen, wie es derzeit am Ufer der Vils praktiziert werde. Es stelle sich die Frage, warum ein Baum oder Strauch, der keinen stört, entfernt werden müsse, während im Gegenzug ein Kulturlandschaftsprogramm aufgelegt werde, das gerade den Erhalt solcher Flächen fördere. Dafür sei eigens ein offizielles Zuschussprogramm mit einem externen Berater ins Leben gerufen worden.

Weitere Diskussionspunkte waren die schnelle Ausweisung von neuen Baugebieten und der vorgesehene Bau der "begehbaren Vils" an der Gockelwiese. Dieses Vorhaben werde zwar staatlich bezuschusst, trotzdem sollte man aber bei solchen Maßnahmen auch immer den Schuldenstand der Gemeinde berücksichtigen. Abschließend bemerkte Hans Koch, dass die Aktion der Geschwindigkeitsanzeiger in den Ortsteilen ein voller Erfolg sei, die Raserei habe dadurch spürbar nachgelassen.
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