Freude lässt sich gut erarbeiten

Lokales
Hahnbach
24.06.2015
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Über "Glück - was für ein Wort! Wer will es nicht?" referierte auf Einladung von KEB, Pfarrgemeinde, KAB und Frauenbund Dr. Klaus Pünder im Pfarrsaal. Er griff in einer sehr kurzweiligen und doch tiefgehenden Weise die dafür nötigen äußeren Umstände, die innere Einstellung und die "Tools", die Werkzeuge, auf. Zwar sei man in Bezug auf sein Glücksniveau genetisch relativ festgelegt, meinte der Autor, doch könne im Gegensatz zur Lust die stabilere Freude gut erarbeitet werden.

Oft sei es die Sicht der Dinge in unserem Glücksentwicklungsland, die aus Wunden Perlen werden lasse: Nicht selten sei "Krebs der radikalste Weckruf". Größtes (Un)Glückspotenzial habe oft der Eros, die Beziehung. Auch hier sei "PEPE" - "Persönliche Entwicklung und Potenzialentfaltung" - nötig. "Inspiration und Intuition" mit einer rechten inneren Einstellung gehörten ebenso dazu.

Die "eigenen spirituellen Wurzeln entwickeln" war dem gebürtigen Rheinländer sehr wichtig. Denn wenn "Sinn und Spiritualität" zusammenkämen, habe man die "mächtigste Hintergrundressource" überhaupt. Das Problem sei allerdings, dass im Glauben "immer Unsicherheit" bleibe. Aber selbst ein Atheist bleibe beim "vielleicht ist es wahr" immer wieder hängen.
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