Gartenbauverein lernt von Imker Josef Götz Erstaunliches über die Welt der Bienen
Honig kann man auch einfrieren

Lokales
Hahnbach
30.05.2015
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"Selten waren wir so umschwärmt", resümierte Vorsitzender Josef Moosburger nach dem Besuch des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Hahnbach bei Imker Josef Götz.

Der Herr über 22 Völker zeigte Vieles, was noch fast keiner gesehen hatte. Vom Fang- und Futterkasten sowie dem Entstehen eines neuen Volkes erfuhr man - und auch, dass durch das Füttern mit dem wertvollen Gelée Royale Königinnen gezüchtet werden, von denen aber nur eine überleben dürfe. Der Hochzeitsflug mit oft 500 Drohnen, die nicht selten auch von einer anderen Rasse sind und der Legerekord von bis zu 2000 Eiern pro Tag durch die Königin faszinierte alle Gäste. Mit Imkerhut und Pfeife holte Josef Götz Waben aus den Stöcken und zeigte normale und Drohnenbrut.

Auch er selber finde noch nach vielen Jahren das Leben seiner fleißigen Bienen "wahnsinnig interessant", betonte der passionierte Imker. Im Keller seines Hauses lernten die Besucher ein Entdeckelungs-Geschirr und eine Honig-Zentrifuge kennen und auch das Klären des Honigs. Das Anlöten der Wachsplatten wurde vorgeführt. Über den Auftaukühlschrank staunte die Gruppe ebenso wie über die Unterschiede des Blütenhonigs im Mai und des Waldhonigs im Juli, oder darüber, wie streichfähiger Honig durch Quirlen entsteht.

Selbst Einfrieren könne er empfehlen, sagte Götz: Im Gegensatz zum Erwärmen entstehe dadurch kein Qualitätsverlust.

Im Anschluss bewunderten alle noch den blütenreichen Garten des Ehepaars Götz. Christel Fiegler wartete mit dekorativen und schmackhaften belegten Broten auf.
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