Glaubenskurs beginnt mit dem Thema "Das Böse"
Kein Grund zur Furcht

Pfarrgemeinderatssprecher Markus Hubmann (links) dankte Pfarrer Christian Schulz für seine Ausführungen. Bild: mma
Lokales
Hahnbach
03.03.2015
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"Glaubst du schon oder bist du noch tot?" fragt Pfarrer Dr. Christian Schulz an jedem Mittwoch in der Fastenzeit um 19 Uhr im Pfarrsaal. Zum Auftakt des Glaubenskurses lockte ein brisantes Thema viele Zuhörer an. Es ging um das Böse. Ein Kurzfilm von Dr. Johannes Schwarz beschrieb es als täglich erfahrbare Realität.

Löse sich der Mensch von seiner Bestimmung und damit der Schöpfung, entfremde er sich vom eigenen Ich, der Welt und Gott. Immer sei aber Erlösung durch und in Liebe möglich, eine Wendung von der Finsternis zum Licht. Bei Gut und Böse handle es sich nicht um einen Dualismus von zwei sich gleichwertig gegenüberstehenden Prinzipien. "Es wird letztendlich die Liebe siegen", versicherte Schulz. Der Teufel sei kein ebenbürtiger Gegenspieler Gottes; er arbeite nur gegen ihn.

Auf den Fluch oder das Verfluchen angesprochen, betonte Pfarrer Schulz, dass "niemand von außen aus der Verbundenheit mit Gott geworfen werden kann". Bestes Heilmittel bleibe ein Leben im vernünftigen, geerdeten Glauben, in der Gemeinschaft und den Sakramenten. "Es gibt keinen Grund zu einer überzogenen Furcht", betonte der Pfarrer immer wieder. Morgen will er sich dann "nach dem Heil ausstrecken" und das Thema "Gott wird Mensch" behandeln.
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