Gottesdienst und Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag - Kränze am Ehrenmal
Täglich am Frieden arbeiten

Lokales
Hahnbach
20.11.2015
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Pfarrei und Marktgemeinde gedachten aller Opfer der Weltkriege. Beim Volkstrauertag fanden aber auch Gedanken zu den Anschlägen in Paris ihren Platz. "Friedensarbeit ist gefragter und aktueller denn je", sagte Bürgermeister Bernhard Lindner.

Nach einem Gottesdienst nahmen 13 Vereine mit ihren Fahnenabordnungen Aufstellung am Kirchplatz. Drei Uniformierte der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) bildeten mit Fackeln eine Ehrenwache zwischen den Stelen des Friedensmales. Auch eine Abordnung der Stabskompanie der Panzerbrigade 12 wohnte der Veranstaltung bei.

Bernhard Lindner sagte in seiner Ansprache: "70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutet auch 70 Jahre Frieden." Auf die Anschläge in Frankreich eingehend stellte das Gemeindeoberhaupt fest: "Friede ist nicht selbstverständlich, sondern muss täglich erarbeitet werden." Mit Blick auf die Opfer von Krieg und Gewalt mahnte er, die Toten und die Orte des Schreckens nicht zu vergessen. "Damit wird ein unerlässlicher Beitrag zum Frieden und zur Demokratie in der Gegenwart geleistet."

Pfarrer Hans Peter Heindl nahm in seiner Predigt Stellung zur Bedeutung des Volkstrauertages. Keine Macht der Welt sei mit der Macht Gottes vergleichbar. Zu den Terroranschlägen sagte er, dass mit christlichem Glauben davor nicht zurückgeschreckt werden solle: "Wenn wir uns einschließen, habe der Terror gewonnen." In den Fürbitten und Gebeten wurde aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.

Der SRK-Vorsitzende und der Bürgermeister legten als Zeichen der Mahnung und des Gedenkens an die gefallenen und vermissten Soldaten der Weltkriege sowie an alle durch Gewalt ums Leben gekommenen Menschen Kränze nieder. Die von den Marktbläsern intonierten Bayernhymne und Nationalhymne beschlossen die Feier.
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